Boeing 757 von Nepal Airlines: Die Flotte ist auf wenige Flieger geschrumpft.

Nepal Airlines sucht neuen Besitzer

Die Nationalairline des Himalaya-Staates steckt in einer Dauerkrise. Mit Hilfe eines ausländischen Investors soll es nun mit Nepal Airlines wieder aufwärts gehen.

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span>Die Liberalisierung der Luftfahrt war der Anfang vom Ende für Nepal Airlines. Einst hatte die Nationalairline des asiatischen Landes ein Monopol auf Inlandsflügen. Heute beträgt ihr Marktanteil nur noch mickrige 1,3 Prozent. Und bei den Auslandsstrecken kann die chronisch klamme Fluggesellschaft mit ihren alten Flugzeugen auch nicht mehr mit der Konkurrenz wie Qatar, Jet Airways oder Thai Airways mithalten. Da kommt sie nur noch auf einen Marktanteil von sechs Prozent.

Schon lange versucht die Regierung deshalb, einen strategischen Investor für die Nationalairline zu finden. Der letzte Versuch zu einer Privatisierung 2007 verlief jedoch im Sand. Nun nimmt Nepal einen neuen Anlauf. Derzeit wird das weitere Vorgehen ausgearbeitet. Offenbar gibt es zwei Optionen. Die eine ist ein Teilverkauf von Nepal Airlines an einen ausländischen Investor, während der Staat beteiligt bleiben würde. Die andere würde den Staat, einen strategischen Investor und einen Handel weiterer Aktien an der Börse vorsehen, wie das Nachrichtenportal E-Kantipur schreibt.

Alte Flotte

Heute besitzt Nepal Airlines eine Flotte von zwei über 15-jährigen Boeing 757 für Auslandsflüge. Für die Inlandsrouten steht nach einem Crash nur noch eine de Havilland Canada DHC-6 Twin Otter zur Verfügung. Erste Maßnahmen zur Erneuerung der Flotte wurden indes bereits getroffen. Nepal Airlines bestellte 2013 zwei fabrikneue Airbus A320 mit Sharklets. Zudem erhält die Airline von China eine 19-plätzlige Harbin Y-12E und eine 58-sitzige MA60 geschenkt. Drei weitere Harbin Y-12E bekommt die Fluglinie zu günstigen Konditionen.

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