Lufthansa-Kapitän mit LGBTQ+-Flagge: Das Bild sorgte bei einigen wenigen für Verärgerung.

Pride MonthLufthansa zeigt Flagge und lässt Kritik an LGBTQ+-Botschaft charmant ins Leere laufen

Die deutsche Fluggesellschaft positioniert sich im Pride Month erneut als Unterstützerin der LGBTQ+-Gemeinschaft. Das kommt bei einigen schlecht an. Doch Lufthansa reagiert souverän auf hasserfüllte Kommentare.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

2022 setzte Lufthansa ein sichtbares Zeichen für Vielfalt: Der Airbus A320 Neo mit dem Kennzeichen D-AINY erhielt den Schriftzug Lovehansa. Das Wort Love wurde in Regenbogenfarben gestaltet, ebenso die Winglets und das Welcome-Panel am Einstieg. Mit dieser Sonderlackierung wollte Lufthansa auf Erfolge und Herausforderungen der LGBTQ+-Gemeinschaft hinweisen – und zeigen, dass sie sich für Gleichberechtigung und Akzeptanz einsetzt.

Aktuell ist gerade wieder Pride Month. In vielen Städten der Welt finden im Juni Fest-, Gedenk- und Demonstrationstage von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Intersexuellen statt. Es geht dabei um gesellschaftliche Anerkennung und Gleichberechtigung. Auch Lufthansa ist 2025 – anders als die amerikanischen Fluggesellschaften, die sich dieses Jahr unter Präsident Donald Trump zurückhalten – wieder dabei. Bei Instagram postete die deutsche Fluggesellschaft: «Wir werden immer die Liebe verbreiten, über Grenzen, Bildschirme und den Himmel hinweg». Dazu zeigte sie Bilder von Crews mit LGBTQ+-Flaggen.

«Peinlich und traurig» - «Moralisch bankrott»

Mehrheitlich kam die Botschaft gut an. Doch es gab auch einige Nörgler. Und die hat Lufthansa so deutlich wie charmant ins Leere laufen lassen, wie zuerst dem Portal PYOK auffiel. So schreib einer: «Fliegt einfach von A nach B und seid pünktlich. Alles andere hat hier keinen Platz. Das ganze Gedöns Flagge hier und da. Interessiert nicht wirklich jeden und kommt auch nicht so gut an», schrieb ein Nutzer auf Deutsch. Und die Airline antwortete: «Fliegen bedeutet für uns mehr als A nach B – wir stehen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt. Wegsehen ist keine Option. Haltung zeigen zählt.»

Ein anderer Nutzer schrieb auf Englisch unter den Post: «Dieses Verhalten ist abstoßend. Sie sind moralisch bankrott.» Und Lufthansa antwortete: «Wir stehen mit Stolz für Vielfalt und zeigen sie mit Stolz!» Und wiederum auf Deutsch postete einer mit den Wutbürger-Kapitalien: «Peinlich und traurig WIE VERWIRRT IHR SEID». Wiederum sachlich, ruhig und bestimmt antwortete Lufthansa: «Es tut mir leid, dass dich etwas stört. Die Werte der Lufthansa werden sich nicht ändern und wir werden uns weiterhin für Vielfalt, Liebe und Gerechtigkeit einsetzen».

Lufthansa: «Wenn dir Regenbögen keine Angst mehr machen»

Ein Nutzer schreib sogar: «Vielen Dank, dass Sie mir einen Grund gegeben haben, kein Lufthansa-Passagier zu sein». Die Fluglinie schrieb zurück: «Du kannst gerne mit uns an Bord kommen, wenn dir Regenbögen keine Angst mehr machen!»

Mehr zum Thema

Regenbogenflaggen an einem CSD: Eurowings unterstützt die Anliegen.

Eurowings zeigt mit Pride Flights Flagge

Steht für Akzeptanz, die D-AINY von Lufthansa.

Lovehansa-Airbus-A320-Neo bleibt für immer

Boeing 787 von Austrian Airlines: Die Flotte wird wachsen.

Austrian Airlines muss auf dritten Dreamliner warten

ticker-lufthansa

Lufthansa veröffentlicht Sonderflugplan für Pilotenstreik

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack