Airbus A330 von Lufthansa vor einem Flug von Frankfurt in die USA: Nordamerika-Flüge sind auch betroffen.

Nur noch teuerste TarifeLufthansa verkauft kurzfristig keine Günstigtickets mehr

Lufthansa muss im Sommer viele Flüge streichen. Damit die betroffenen Reisenden noch Platz in anderen Fliegern bekommen, versucht Lufthansa nun, das über Flugtarife zu steuern.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Manchmal verschätzt man sich. Und manchmal sogar ziemlich gewaltig. Das ist jetzt auch in der Luftfahrtbranche passiert. Damit, dass die Nachfrage derart schnell wieder ansteigt, hatten die wenigsten gerechnet. Das Resultat: Es fehlt Personal an allen Ecken und Enden. Wer fliegt, braucht mitunter viel Geduld. Bei Lufthansa ist man nun dabei, den Flugplan für den Sommer wieder so anzupassen, dass ein stabiler Betrieb möglich ist.

Das heißt: Die Gruppenairlines streichen Flüge. Und um die Nachfrage trotzdem unter Kontrolle zu halten, hat die Airline jetzt laut einem Bericht des Portals Traveldealz einen Weg über die Flugtarife gewählt. Für Flüge nach Europa und Nordamerika bis Ende Juli kann man nur noch die teuersten Buchungsklassen buchen. Die Saver- und Light-Tarife fallen also weg.

Auf den verbleibenden Flügen muss Platz sein

Der Hintergrund: «Lufthansa möchte allen Gästen, die von einer Flugstreichung betroffen sind, eine alternative Reisemöglichkeit anbieten. Um dies sicherzustellen, wurde temporär die Verfügbarkeit auf Lufthansa-Flügen innerhalb Deutschlands und Europas sowie in die USA und nach Kanada auf jeweils eine Buchungsklasse pro Beförderungsklasse reduziert», so die Airline in einem Schreiben an die Vertriebspartner, aus dem Traveldealz zitiert.

Vereinfacht gesagt heißt das: Man möchte auf den verbleibenden Flügen genug Platz haben, um Reisende, die von Streichungen betroffen sind, umzubuchen. Die anderen Konzernairlines wie Swiss, Austrian oder Eurowings sind nicht betroffen. Derzeit betrifft die Maßnahme nur Lufthansa, Cityline und Air Dolomiti.

Teure Europaflüge

Flüge innerhalb Europas für unter 500 Euro pro Strecke sind also vorübergehend nicht mehr buchbar. Vorerst sind nur Reisen bis Ende Juli betroffen. Bei den Nordamerika-Flügen greift die Maßnahme bis zum 10. August.

Mehr zum Thema

Blick aus einem Airbus A380 von Lufthansa: Ab Sommer 2023 wieder möglich.

Lufthansa prüft, noch mehr Airbus A380 zurückzubringen

Containerschiff im New Yorker Hafen: Die Kapazitäten sind knapp.

Lufthansa geht deutsches Bier an Bord aus

Boeing 747 von Lufthnasa im Jahr 2018: Der fünfte Stern ist weg.

Lufthansa muss den fünften Stern wieder abgeben

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack