Embraer E195 von Air Dolomiti: Die Fluglinie wird vergrößert.

Italienische TochterLufthansa spendiert Air Dolomiti 14 neue Jets

Der deutsche Luftfahrtkonzern hat große Pläne in Italien. Tochter Air Dolomiti wird in den kommenden Jahren markant ausgebaut.

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Ein italienischer Stahlmagnat hatte vor 27 Jahren die Idee für eine neue Regionalfluggesellschaft. Alcide Domenico Leali gründete 1991 Air Dolomiti. Schon drei Jahre später ging er eine Zusammenarbeit mit Lufthansa ein. Und nochmals fünf Jahre später wurde die deutsche Fluggesellschaft Aktionärin.

Seit 2003 gehört Air Dolomiti ganz zur Lufthansa-Gruppe. Und die hat mit ihrer italienischen Tochter nun viel vor. Wie Geschäftsführer Jörg Eberhart der Zeitung Corriere della Sera erklärte, investiere der Konzern 100 Millionen Euro.

Mehr Jets, mehr Piloten

Mit dem Geld will Air Dolomiti die Flotte in den kommenden vier Jahren von heute 12 auf 26 Flugzeuge ausbauen. Dafür sollen auch italienische Piloten ausgebildet werden. Die Mitarbeiterzahl wird den Plänen zufolge von heute 580 auf über 1100 steigen. Bisher betreibt Air Dolomiti 12 Embraer E195.

Mit den zusätzlichen Fliegern will Air Dolomiti das Streckennetz zwischen Italien und Deutschland markant ausbauen. Aktuell fliegt die Fluglinie von Bari,  Bologna, Florenz, Mailand, Turin, Venedig und Verona nach München sowie zwischen Frankfurt und Verona. Zum einen sind höhere Frequenzen auf bestehenden Verbindungen geplant. Zum anderen sollen im Süden Italiens neue Destinationen hinzukommen.

Abkehr von Alitalia?

In Italien wird spekuliert, dass Lufthansa dadurch signalisiert, nicht mehr an Alitalia interessiert zu sein. Die neue Regierung in Rom will die Nationalairline verstaatlichen und erst in einem zweiten Schritt einen strategischen Partner zur Hilfe holen.

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