Airbus A320-200 von Lufthansa: Nach und nach kommen sie zurück.

PersonalabbauLufthansa erwartet 400 freiwillige Abgänge im Cockpit

Lufthansa drückt ihre Verluste, muss aber weiterhin sparen. Sie hofft, dass 1500 Bodenmitarbeitende und knapp 400 Cockpitbeschäftigte freiwillig gehen.

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Der Flugverkehr zieht an und das hat Lufthansa im zweiten Quartal positiv zu spüren bekommen. Das Unternehmen machte in der Zeit von April bis Juni zwar immer noch ein Minus von 952 Millionen Euro (bereinigtes Betriebsergebnis). Das war aber deutlich besser als das Minus von 1,7 Milliarden Euro im entsprechenden Quartal des Vorjahres.

Die steigenden Buchungszahlen sorgten auch für einen Anstieg des Umsatzes um 70 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Allerdings ist auch dabei noch Luft nach oben: Vor der Corona-Krise hatte Lufthansa fast 10 Milliarden Euro Umsatz im Quartal gemacht.

400 freiwillige Abschiede im Cockpit

Derweil kommt das Unternehmen mit den Kostensenkungen schneller voran als geplant. Viele Maßnahmen seien schon umgesetzt, schreibt Lufthansa. So gebe es etwa beim Personalabbau eine «gute Resonanz» auf die Freiwilligenprogramme in Deutschland und der Schweiz. «Der Konzern erwartet, dass allein in Deutschland rund 1500 Bodenmitarbeitende und knapp 400 Cockpitbeschäftigte von den aktuellen Angeboten Gebrauch machen werden, das Unternehmen zu verlassen», erklärt die Fluggesellschaft.

Dabei erhalten diejenigen, die freiwillig gehen, unterschiedlich hohe Einmalzahlungen. Im Cockpit richtet sich das Freiwilligenprogramm an Piloten und Pilotinnen ab 55 Jahren. Das Portal Aero.de hatte im Juli berichtet, die Zahlungen lägen dann je nach Alter zwischen 32.000 und 240.000 Euro. Wer freiwillig aus dem A380-Cockpit ausscheidet, soll demnach außerdem eine Sonderprämie von 35.000 Euro erhalten.

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