Niki Lauda (Mitte): Der Unternehmer fühlt sich ungerecht behandelt.

Streit um LeasingverträgeLauda über Lufthansa: «Wurde noch nie so unfair behandelt»

Der Ex-Besitzer von Laudamotion ist sauer auf den deutsche Luftfahrtkonzern. Niki Lauda wirft Lufthansa-Chef Carsten Spohr vor, ihn nicht korrekt behandelt zu haben.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Fast ein halbes Jahr lang war es still um Niki Lauda. Der ehemalige Rennfahrer und Manager war scher erkrankt und erhielt eine neue Lunge. Seither erholt er sich von der Transplantation. Offenbar läuft das gut, wie der Ex-Formel-1-Star  der österreichischen Zeitung Kurier sagt. Er trainiere derzeit täglich mit einem Rollator. Den werde er Ende Januar «wegwerfen», so Lauda.

Milde haben die gesundheitlichen Probleme den 69-jährigen Österreicher nicht gestimmt. Im Gegenteil. Gegenüber der Zeitung äußert Lauda heftige Kritik an Lufthansa, genauer gesagt an deren Chef. «Ich wurde in meinem ganzen Leben noch nie so unfair behandelt wie von Lufthansa-Chef Carsten Spohr und seiner Mannschaft. Das vergesse ich nie.» Lauda bezieht sich damit auf einen Streit, der in diesem Sommer eskalierte.

Wer hat wem nicht gezahlt?

Zunächst hatte Laudamotion-Mutter Ryanair Lufthansa vorgeworfen, Laudamotion absichtlich zu behindern. Gleich mehrere Anschuldigungen machte sie dabei. «Lufthansa hat zwei der elf Flugzeuge nicht übergeben, wie sie es aufgrund der Entscheidung EU-Wettbewerbshüter im Fall der Übernahme von Air Berlin hätte tun müssen», schrieb die Billigairline in einer Mitteilung.

Zudem habe Lufthansa die Zahlung von mehr als 1,5 Millionen Euro an Gebühren für Wet-Lease-Dienste Laudamotions für Eurowings zwischen März und Mai 2018 absichtlich verzögert. Die Fluggesellschaft widersprach vehement. «Die Behauptungen entbehren jeder Grundlage», so der Konzern in einer Mitteilung. Zudem sei es Laudamotion, die ihrer Zahlungspflicht nicht nachgekommen sei. Zum wiederholten Male.

«Unfairste Aktion»

Lufthansa kündigte im Juli daher per sofort die Leasingverträge für neun Flugzeuge, die an Laudamotion verleast worden waren. Als Grund wurde «nicht erfolgte Zahlung» genannt. Laut Lauda war das aber so nicht richtig. Die Zahlung habe sich «banktechnisch verzögert», so Lauda. Er klagt über «die unfairste Aktion, die mir in meinem ganzen Geschäftsleben passiert ist.»

Mehr zum Thema

Ryanair und Flughafen Wien: Das Verhältnis war schon mal besser.

Ryanair zieht vier Jets und zehn Strecken aus Wien ab

Ryanair-Jet am Flughafen Bremen: Nur noch bis Ende März 2027 dort zu sehen.

Ryanair zieht aus Bremen ab - Flughafen stellt Sanierungsgeschäftsführer ein

ticker-wizzair-1

Wizz Air und Ryanair nehmen Flüge nach Jordanien wieder auf

Boeing 737 von Ryanair: Bald mehr in Riga unterwegs.

Ryanair verspottet Air Baltic als «Zombie» - und greift die kriseldne Airline frontal an

Video

lufthansa erster airbus a350 1000 erstflug 01
Der erste Airbus A350-1000 der deutschen Fluggesellschaft trägt den XXL-Kranich und hat nun erstmals den Boden verlassen. Noch sitzen aber keine Lufthansa-Piloten am Steuer.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil