C Series von innen: Bald auch aufs Chinas Regionalstrecken unterwegs?

C-SeriesLandet Bombardier den ersten China-Treffer?

Eine chinesische Fluggesellschaft soll laut einem Bericht Interesse an Flugzeugen der C-Series haben. Für Bombardier wäre das ein großer Erfolg und eine Premiere.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Es wäre ein großer Erfolg für Bombardier. China Southern Airlines zieht laut einem Bericht der Aviation Week in Erwägung, C-Series zu bestellen. Damit würden Embraer E190 ersetzet. Das Fachmagazin beruft sich auf eine Quelle aus der chinesischen Luftfahrtbranche und schreibt, China Southern suche eine Alternative, die größer und wirtschaftlicher sei als die E190 und über rund 130 Sitzplätze verfüge.

Sollte es wirklich zu einer Bestellung kommen, wäre dies ein großer Erfolg für Bombardier. Denn die Kanadier zählen noch keine chinesische Fluggesellschaft zu den C-Series-Kunden. Da half auch ein Besuch bei der Airshow China im Herbst 2016 mit einer CS300 bisher nichts, zu der Bombardier warb, das Flugzeug sei im Regionalverkehr «ideal geeignet, um die Ziele der chinesischen Regierung zu unterstützen, den heimischen Luftverkehr allen chinesischen Bürgern zu niedrigen Kosten und umwelteffizient zugänglich zu machen».

Bombardier hofft auf neue Bestellungen

Generell verlief das Geschäft mit der C-Series für Bombardier zuletzt nicht optimal: «Ich denke, wir beobachten derzeit allgemein eine leichte Bestellflaute bei Passagierflugzeugen. Die spüren auch wir», erklärte Programmchef Rob Dewar im Interview mit aeroTELEGRAPH im Juni. «Zudem warten viele mögliche Kunden einfach auch nochmal ab und sehen zu, wie es mit der C-Series läuft.»

Der Programmchef sagte aber auch: «Wir verspüren in den letzten Monaten ein verstärktes Interesse. Wir sind daher sehr zuversichtlich, dass wir dieses Jahr noch eine größere Bestellung an Land ziehen werden.» Zudem zeigten Kunden, die bereits C-Series im Einsatz hätten, Interesse, ihre Optionen auszuüben.

Qatar Airways schaut sich C Series an

Ein weiterer möglicher Neukunde neben China Southern ist Qatar Airways. Die Golfairline will eine indische Fluggesellschaft gründen und auch regionale Ziele innerhalb des Landes bedienen. Für Flughäfen mit kurzen Pisten käme neben Turbopropfliegern von ATR oder Bombardier auch die C-Series in Frage, sagte Qatar-Chef Akbar Al Baker bei der Luftfahrtmesse in Le Bourget im Juni. «Wir hatten mehrere Gespräche mit Akbar und er guckt sich das Programm genau an», sagt auch Bombardiers Zivilflugzeugchef Fred Cromer laut der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Mehr zum Thema

Bombardier Global 6500: Darf in den USA nicht verkauft werden, sagt Präsident Donald Trump.

Trump will Bombardier aus den USA verbannen - doch die Drohung birgt einen sachlichen Fehler

ticker-bombardier-neu

Bombardier übernimmt kanadisches Werk von Mitsubishi

Bombardier Challenger 3500: Die Ryanair Group hat vier Flugzeuge im Portfolio.

Ryanairs geheime Bombardier-Challenger-Flotte

ticker-bombardier-neu

Südkorea setzt bei zweitem Militärprogramm auf Bombardier Global 6500

Video

Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies