Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv: Airlines warten ab.

Lage in Israel alarmiert Airlines

Nach den Raketenangriffen aus dem Gazastreifen auf Tel Aviv überprüfen die Fluglinien die Lage laufend. Die Swiss reagierte bereits auf die Situation.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Flug LX256 nach Tel Aviv verließ am Donnerstagabend um 22:55 Uhr mit bloß neun Minuten Verspätung Zürich. In der israelischen Mittelmeermetropole herrschte derweil bereits gespannte Ruhe. Rund fünf Stunden zuvor war erstmal seit dem Golfkrieg 1991 Luftalarm in der Stadt ausgelöst worden. Die sunnitisch-islamistische Terrororganisation Hamas schoß aus dem palästinensischen Gazastreifen am Dienstag rund 250 Raketen nach Israel ab, zwei Raketen davon wurden in Richtung Tel Aviv abgefeuert. Eine davon landete nördlich im Meer, die andere auf unbebautem Gelände in der Stadt Cholon, die rund 10 Kilometer südlich der Metropole liegt. Ein Sprecher der israelischen Armee bereitet die Bevölkerung auf eine Nacht vor, die «nicht ruhig sein wird».

Der Swiss-Flug wird mitten in der Nacht in Tel Aviv eintreffen. «Momentan werden die Flüge nach Israel noch durchgeführt», kommentiert Sprecherin Sonja Ptassek gegenüber aeroTELEGRAPH. Eine Vorsichtsmaßnahme traf die Schweizer Fluggesellschaft jedoch bereits. Die Besatzung wird mit demselben Flieger heimkehren und nicht in der israelischen Wirtschaftsmetropole übernachten wie sonst. «Wir beobachten die Situation laufend», so Ptassek. Auch die Lufthansa ist alarmiert. «Derzeit finden die Flüge aber wie geplant statt» so Sprecherin Bettina Rittberger. Am Freitagmittag ertönten dann in der Stadt erneut die Sirenen.

Viele tägliche Flüge

Tel Aviv wurde in den letzten Monaten zur Trendstadt. Das Flugangebot aus den deutschsprachigen Ländern wurde deshalb laufend erhöht. So fliegen heute neben Lufthansa und El Al auch Air Berlin, Arkia, Germanwings, Germania und Sun d'Or ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und München in die Stadt am Mittelmeer. Wien verbinden Austrian Airlines, El Al und Niki mit Tel Aviv. In der Schweiz fliegt Easyjet ab Basel und Genf in Israels zweitgrößte Stadt. Ab Zürich fliegen El Al und Swiss.

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Lufthansa schickt zum Oktoberfest neue Trachtencrew auf Reisen

ticker-lufthansa

Lufthansa Cargo führt Notfallservice für besonders dringende Sendungen ein

ticker-lufthansa

Lufthansa Technik versorgt Uzbekistan Airways bis 2035 mit Ersatzteilen

Flugzeuge von Emirates und Lufthansa: Nur eine von beiden Airlines hat Grund zur Freude.

Lufthansa kritisiert zusätzliche Verkehrsrechte für Emirate: «Bundesregierung schießt zu viele Eigentore»

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies