Platz 9: Hawaiian Airlines, 89,1 Prozent.

Umwandlung der Order in A330 NeoKillt Hawaiian den A350-800?

Die US-Fluglinie bestellte sechs A350-800. Nun will Hawaiian Airlines die nicht mehr und wechselt auf A330-800 Neo. Das dürfte das Ende des kleinsten A350 besiegeln.

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Auch feste Bestellungen sind nicht unbedingt fest. Im Februar 2008 gab Airbus bekannt, Hawaiian Airlines kaufe fix sechs A350-800. Die Maschinen hätten 2017 ausgeliefert werden sollen. Doch nun verzichtet die amerikanische Fluggesellschaft auf das neu entwickelte Langstreckenflugzeug des europäischen Herstellers. Sie bleibt jedoch Airbus treu und ordert stattdessen sechs A330-800 Neo. Die wird Hawaiian ab 2019 erhalten.

Die modernisierte Version des Airbus-Langstreckenklassikers hat etwas weniger Reichweite (13'800 gegenüber 15'300 Kilometer) und Kapazität (252 gegenüber 276 Sitze). Der A330 Neo ist aber auch deutlich günstiger. Die kleinere 800er-Version kostet mit etwa 241 Millionen Dollar rund acht Prozent weniger als der A350-800. Der hat ein offizielles Preisschild von 260,9 Millionen.

Nur noch vier Kunden und 28 Bestellungen

Damit stehen in den Büchern von Airbus für den A350-800 nur noch 28 Bestellungen. Es gibt für den Flugzeugbauer daher keinen anderen Weg, als die kleinste Variante des A350 gar nicht erst zu bauen. Alles andere wäre Geldverschwendung. Offiziell begräbt man das Projekt in Toulouse zwar noch nicht. Doch Airbus-Chef Fabrice Brégier sagt selbst: «Wir glauben, dass der A330 Neo die effizientere Lösung ist».

Nach dem Entscheid von Hawaiian Airlines muss Airbus nur noch vier Kunden von einem Wechsel überzeugen. Aeroflot orderte acht A350-800, Asiana ebenfalls acht, die Leasingfirma Awas zwei, und Yemenia zehn. Letztes Jahr hatten bereits diverse Fluggesellschaften ihre Order für A350-800 fallengelassen.

Sehen Sie mehr vom modernisierten A330: Das ist der Airbus A330 Neo.

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