Embraer E190 von Helvetic Airways: Hebt derzeit nicht voll für Swiss ab.

Embraer E190Helvetic lässt auf Swiss-Flügen zwölf Sitze unbesetzt

Gehäufte Krankheitsfälle setzen der Wet-Lease-Spezialistin zu. Auf einigen für Swiss durchgeführten Flügen beschränkt Helvetic Airways nun die Passagierzahl, um weniger Personal einsetzen zu müssen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Nachfrage nach Flugreisen ist gerade groß. Doch was Airlines nach den flauen Monaten der Pandemie eigentlich Freude machen sollte, bereitet ihnen Kopfzerbrechen. Viele von ihnen haben zu wenig Personal. Nicht so Helvetic Airways. Die Schweizer Wet-Lease-Spezialistin zählt derzeit 210 Flugbegleitende - mehr denn je.

Dennoch muss auch sie zu einer ungewöhnlichen Maßnahme greifen. Auf einigen für Swiss durchgeführten Flügen führt sie in Absprache mit der Lufthansa-Tochter eine Kapazitätsbeschränkung ein. Dabei geht es um nachfrageschwächere Strecken, auf denen Helvetic Airways drei ihrer kleineren Embraer E190 einsetzt, die 112 Fluggästen Platz bieten. Ab dem 6. Juli besetzt die Fluglinie vorübergehend aber nur noch 100 Plätze, wie es in einem internen Schreiben heißt, dass aeroTELEGRAPH vorliegt.

Nur noch zwei- statt dreiköpfiges Team

Der Grund dafür ist, dass es mitunter zu personellen Engpässen kam, weil es auch bei Helvetic Airways in den letzten Wochen ungewöhnlich viele Krankmeldungen gab. Seit Juni steigen auch in der Schweiz die Corona-Infektionen wieder deutlich an. Zudem gibt es in Europa derzeit vermehrt Verspätungen. Das führt dazu, dass Ersatzcrews aufgeboten werden müssen, weil sonst die Schichten zu lang werden.

Die mit Swiss koordinierte Beschränkung auf 100 Plätze in den Embraer E190 hilft, das Problem zu entschärfen. Denn gemäß internationalen Vorschriften muss pro 50 Passagiere ein Flugbegleiter an Bord sein, um im Falle eines Notfalls das Flugzeug schnell evakuieren zu können. Besetzt Helvetic nun nur noch 100 Plätze, braucht es ein zweiköpfiges Kabinenteam und nicht ein dreiköpfiges.

Auch Easyjet tut es

So könne man ungeplante Einsätze verhindern und «Abwesenheiten abfedern und eine stabile Ferienplanung gewährleisten», heißt es im Schreiben. Oder mit anderen Worten: Die Personalreserve wird größer. Easyjet hat die gleiche Maßnahme ergriffen. Die Billigairline lässt in ihren Airbus A319 Sitze frei.

Mehr zum Thema

Flieger von Swiss und Lufthansa: Geplant ist ein Personaltausch.

Auch Lufthansa-Personal ärgert sich über Einsatz bei Swiss

Easyjet bestätigt ihre <a href="https://www.aerotelegraph.com/easyjet-kauft-56-zusaetzliche-airbus-a320-neo">Bestellung über 56 zusätzliche Flieger der A320-Neo-Familie</a>, nachdem die Aktionäre zugestimmt haben.

Easyjet kauft 56 zusätzliche Airbus A320 Neo

Embraer E195-E2 von Helvetic Airways: Rechtzeitig Ersatzmotoren bestellt.

Swiss braucht doch wieder mehr Hilfe von Helvetic

ticker-swiss

Swiss fordert von der Schweiz eine halbe Million für Hotelkosten

Video

dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack