Airbus A380 von Emirates in Ghana: Das westafrikanische Land besitzt keine eigene Fluglinie.

AfrikaGhana treibt neue Staatsairline trotz Corona-Krise voran

Ghana plant den Aufbau einer Nationalairline und hat dafür bereits Flugzeuge vorbestellt. Trotz Corona-Krise treibt das afrikanische Land das Vorhaben weiter voran.

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Mit dem Aus von Ghana Airways verschwand 2004 nicht nur eine 64 Jahre alte Fluglinie. Das afrikanische Land besitzt seither keine richtige Nationalairline mehr. Es ist jedoch seit einiger Zeit dabei, etwas daran ändern.

Vergangenen Dezember unterzeichneten Vertreter des westafrikanischen Landes bei der Dubai Airshow Absichtserklärungen für sechs Regionalflieger vom Typ De Havilland DHC-8-400 sowie für drei Boeing 787 für die Langstrecke. Nur wenige Wochen später legte die Covid-19-Pandemie die weltweite Luftfahrtbranche brach. Trotzdem hält Ghana an der Gründung einer neuen Staatsairline fest.

Ziele noch unbekannt

«Was die nationale Fluggesellschaft betrifft, so beabsichtige ich, die Initiative weiterzuführen», sagt der ghanaische Minister für Luftfahrt Joseph Kofi Adda in einem Interview mit der Nachrichtenseite Business 24. Bis Ende dieses Jahres hofft er, Investoren für die Airline zu finden. Afrikas größte Airline Ethopian Airlines wurde bereits als Partner an Bord geholt.

«Die Herausforderungen, die die Pandemie mit sich bringt, bieten uns die Gelegenheit, in der Subregion eine Vorreiterrolle zu übernehmen», so Adda weiter. Vieles bleibt aber weiterhin unbekannt - etwa künftige Ziele.

Private Anbieter

Aktuell werden Inlands- und Auslandsflüge zum Großteil von den privaten ghanaischen Regionalfluglinien Africa World Airlines und der 2018 gegründeten Passion Air durchgeführt. Die 2005 mit privater Hilfe aufgestellte Ghana-Airways-Nachfolgerin Ghana International Airlines stellte bereits 2010 ihren Betrieb wieder ein.

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