Die Halle des Flughafens Fudschaira: Hier hat die neue Airline ihre Basis.

Geheimnisvolle neue Airline vom Golf

Im Emirat Fudschaira plant eine Airline ihren baldigen Start. Wer hinter ihr steckt und was sie will, bleibt streng geheim.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Nun verdichten sich die Anzeichen für einen baldigen Start. In Kürze werde eine Medienmitteilung versandt, die mehr Informationen enthüllen werde, sagte Alex de Vos, Chef von Al Hajjar Aviation gegenüber Flightglobal.com. Er ist der Kopf der neuen Airline, die vom Emirat Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten aus schon ab 2012 starten soll. Diese Heimbasis ist aber gerade der einzige Fakt, der derzeit schon gesichert ist. Sonst machte das Unternehmen bis anhin ein großes Geheimnis um seine Absichten. Nun lüfte sich der Schleier langsam.

Immerhin so viel verriet de Vos auch schon: Die neue Fluggesellschaft wird vor allem regionale Ziele bedienen und als so genannte Feeder-Airline einer der grossen der Region Passagiere zuführen. Dabei sollen gemäß dem derzeitigen Firmenchef Turboprop-Maschinen mit 30 bis 50 Plätzen eingesetzt werden. Wer aber diese große Airline ist - Emirates, Etihad, Qatar oder noch eine andere - und wer hinter dem temporären Airlinenamen Al Hajjar Aviation wirklich steht, das legt de Vos noch nicht offen.

Der Schritt sorgt in Expertenkreisen für Aufsehen und wird seit Wochen diskutiert (aeroTELEGRAPH berichtete). Denn in den Vereinigten Arabischen Emiraten existieren neben den Grossen bereits Dutzende von gut eingeführten kleineren Fluglinien. Und auch Fudschaira besitz mit Kang Pacific bereits eine einigermaßen bedeutende Passagierairline. Das Emirat selbst gilt zudem eigentlich als wenig interessantes Einzugsgebiet. Denn es hat bloß 130'000 Einwohner.

Interessantes Potenzial

Doch die Vereinigten Arabischen Emirate haben Ämter auf alle Mitgliedsstaaten verteilt. Deshalb besitzt auch Fudschaira Amtsstellen und das produziert Verkehr nach der Hauptstadt Abu Dhabi. Im Auto dauert die Fahrt drei Stunden. Hier will die neue Airline Kunden gewinnen. Zudem will sich Fudschaira vermehrt als Touristendestination profilieren. Die Reisenden könnten künftig via eine andere grosse Fluggesellschaft anreisen und dann auf die neue Zubringer-Airline umsteigen. «Abu Dhabi wird unsere erste Destination sein» sagte de Vos gegenüber den Gulf News. Danach wolle man alles Länder des Golf-Kooperationsrates verbinden. Auch Indien steht mittelfristig auf dem Programm.

Ergänzung vom 15. August

Inzwischen wurde bekannt, dass die neue Airline Eastern Express heissen wird. Sie wird zuerst Dubai mit Fudschaira verbinden.

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies