Bisher konnte man sich nur den ganzen Privatjet mieten.

Fast wie Taxifahren

Jetset für - fast - alle: Eine neue deutsche Fluggesellschaft will die Lücke zwischen Privatjet und Linienflieger schliessen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Warteschlangen am Check-In-Schalter, pappiges Flugzeugessen, und dann am Zielort noch ewig am Gepäckband herumlungern - wer mit der neuen deutschen Airline Flyvate fliegt, muss sich damit nicht mehr herumschlagen. "Es genügt, wenn Sie 20 bis 30 Minuten vor Abflug eintreffen", heisst es auf der Homepage der in Hannover ansässigen Fluggesellschaft. Denn: Sie bietet Flüge im Privatjet an, mit einzeln buchbaren Sitzen.

Am Ziel angekommen erhalte man sein Gepäck direkt am Flugzeug, Gepäckband ade - Fliegen, fast wie Taxifahren. Ziele, das sind momentan Mallorca und Sylt - ein Ausbau ist aber geplant. Als Startflughafen fungiert momentan nur Hannover. Ab Juli dann kann man aber auch von Düsseldorf und München aus im Privatjet in die Ferien fliegen - die Nachfrage sei, so heisst es bei Flyvate, da. An Bord dann natürlich nur allerbestes Catering und Exklusive Drinks. Nervende Sitznachbarn, die einen in langweilige Gespräche verwickeln und die Armlehne klauen, habe man auch nicht. In den Maschinen mit acht Sitzen ist jeder Platz ein Einzelplatz: Fenster- und Gangplatz zugleich.

Den Haken an der ganzen Sache werden die meisten schon längst erraten haben: Ganz billig ist die VIP-Behandlung nämlich nicht: Einmal Hannover-Mallorca im Privatjet kostet rund 1800 Euro. Aber immerhin ist das noch eine ganze Ecke preiswerter als bisher. Denn bis Pfingsten konnte man sich nur den kompletten Jet mieten. Kosten Pro Strecke Hannover-Mallorca: 12 000 Euro.

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier