Ulrich Lindner: Bald Chef von Discover Airlines

Wechsel im Lufthansa-KonzernDiscover Airlines bekommt einen neuen Chef - Bernd Bauer konzentriert sich wieder auf Edelweiss

Nach drei Jahren Doppelrolle kehrt Bernd Bauer ganz zurück nach Zürich: Künftig konzentriert er sich wieder ganz auf Edelweiss. Discover Airlines erhält mit Ulrich Lindner einen eigenen Chef.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Discover Airlines bekommt wieder einen eigenen Chef. Zum 1. Dezember übernimmt Ulrich Lindner die Leitung der deutschen Ferienfluggesellschaft der Lufthansa Group. Der Manager ist seit mehr als 25 Jahren im Konzern. So leitete er beispielsweise die Langstrecken-Netzplanung für alle Passagierairlines des Konzerns, er war kommerziell verantwortlich für die Lufthansa Aviation Training und hatte verschiedene Führungspositionen im Controlling inne. Zuletzt leitete er den Bereich Offer Steering und Ancillaries.

Er löst Bernd Bauer ab, der sich künftig wieder ausschließlich um Edelweiss kümmern wird. Der 56-Jährige hatte im Oktober 2022 zusätzlich die Führung von Discover Airlines übernommen. «Discover wurde mit Edelweiss als Vorbild gegründet», so Bauer kurz nach seiner Ernennung im Interview mit aeroTELEGRAPH.

Bernd Bauer: Seit 2014 Chef von Edelweiss.

Die Schweizer Airline sei innerhalb weniger Jahre von einer kleinen Airline mit vier Flugzeugen stark gewachsen. Inzwischen sind es 20 Flugzeuge. «Wir waren vor allem erfolgreich darin, Edelweiss neben Swiss zu entwickeln», so Bauer. Das Modell sollte er für Discover neben Lufthansa umsetzen.

Wieder klare Trennlinie zwischen Discover und Edelweiss

Unter Bauers Führung sei Discover Airlines stark gewachsen, habe sich als feste Größe im Urlaubs- und Privatreisemarkt etabliert und eine hohe Kundenzufriedenheit erreicht, lobt Lufthansa Group den Manager in einer Pressemitteilung. In seiner Zeit als Chef erneuerte die Airline ihren Markenauftritt, weitete ihr Streckennetz aus und eröffnete mit München ihre zweite Basis.

Mit dem Wechsel an der Spitze zieht der Konzern nun wieder eine klare Trennlinie: Die beiden Ferienflieger sollen eigenständig geführt werden. «Auch künftig werden der gute Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Discover und Edelweiss fortgeführt. Wo es sinnvoll ist, sollen weiterhin Synergien genutzt werden – so wie es grundsätzlich zwischen allen Airlines im Lufthansa-Konzern üblich ist», so eine Sprecherin. Discover und Edelweiss ähnelten sich als Ferienfluggesellschaften der Lufthansa Group naturgemäß stark. «Gleichzeitig ist vor allem auch die Zusammenarbeit zwischen Edelweiss und Swiss bzw. Discover und Lufthansa von zentraler Bedeutung.»

Mehr zum Thema

ticker-eurowings-discover

Diese Strecken übernehmen Discover Airlines, Air Dolomiti, und Lufthansa City von Lufthansa

ticker-eurowings-discover

Discover Airlines nimmt drei Ziele in Großbritannien auf

ticker-eurowings-discover

Discover Airlines fliegt im Winter sieben Strecken für Lufthansa

ticker-eurowings-discover

Discover muss auf Namibia-Flügen zum Tanken in Luanda zwischenstoppen

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil