Boeing 737 der Boliviana: Die Flotte soll deutlich wachsen.

Der Präsidenten-Auftrag an Boliviana

Boliviana de Aviación soll die Flotte kräftig ausbauen, nach Europa fliegen und auf Leasing verzichten - befiehlt die Regierung.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

span>«Wir werden uns weiter verbessern. Wir werden Boliviana de Aviación weiter stärken - das ist unsere Pflicht», sagte Evo Morales am Montag (22. August) auf dem Flughafen von Cochabamba. Zuvor hatte der Präsident Boliviens der nationalen Fluggesellschaft eine neue Boeing B737-300 überreicht. Mit der neusten Erweiterung umfasst die Flotte nun sechs Boeing-Maschinen. Und bald soll sie noch deutlich weiter wachsen, wenn es nach dem Willen des Staatsoberhauptes geht.

Der linkspopulistische Morales stellte Boliviana de Aviación für das Wachstum aber zugleich eine Bedingung. «Bis wann mietet Boliviana eigentlich weiter Flugzeuge? Damit ist nun Schluss. Das ist die letzte Maschine, die geleast wird. Ab jetzt arbeiten wir bei der nationalen Regierung dafür, dass Boliviana eigene Flugzeuge besitzt», sagte der Präsident gemäß der Nachrichtenagentur ANF. Rund 73'000 Dollar zahle Boliviana für die neue Maschine pro Monat. Dabei könne man einen Kauf selbst finanzieren, da das Unternehmen nun wieder Gewinn schreibe.

Auf nach Kuba

Morales versprach der nationalen Airline im Gegenzug, die Fehler von Lloyd Aéreo Boliviano nicht zu wiederholen. Die ehemalige Staatsairline wurde von der Regierung fallen gelassen, weil man nicht noch mehr Schulden anhäufen wollte. Morales rief die Mitarbeitenden bei der Feier dazu auf, ihre Arbeit verantwortungsbewusst, pünktlich und freundlich zu machen, um so mehr Reisende aus dem In- und Ausland anzulocken.

Infrastrukturminister Wálter Delgadillo zeigte dann auch, wie sehr der Staat gewillt ist in die Geschäfte der Boliviana einzugreifen - als Gegenleistung für die Unterstützung. Er fügte an, was künftig als weitere Flugziele vorgesehen ist. Zum einen seien Flüge nach Europa geplant, dann auch nach Kuba und Caracas - zwei Staaten, mit denen sich Bolivien aufgrund der politischen Ausrichtung der Staatsoberhäupter bestens versteht. Die sechste Boeing B737 wird für den neuen Flug nach Lima gebraucht. Es ist die erste Auslandsdestination.

Mehr zum Thema

ticker-boliviana-de-aviacion

Boliviana de Aviación will Betrieb mit geleaster Boeing 767 stabilisieren

ticker-boliviana-de-aviacion

Boliviens Regierung ordnet umfassende Prüfung von Boliviana de Aviación an

ticker-boliviana-de-aviacion

Boliviana de Aviación verbindet im Winter Santa Cruz de la Sierra und Barcelona

ticker-boliviana-de-aviacion

Boliviana de Aviación stoppt auf dem Weg nach Kuba neu in Venezuela

Video

Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A220 von Croatia Airlines: In Split von der Piste abgekommen.
Eigentlich sollte Flug OU412 nach Frankfurt starten. Doch beim Beschleunigen geriet der Airbus A220 von Croatia Airlines aus ungeklärten Gründen von der Piste des Flughafens Split ab. Nun ermittelt die kroatische Flugunfallbehörde.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin