Kampagne von Spirit: Erneut eindeutig zweideutig.

Das Enfant terrible

Fluglinien geben sich gerne seriös und unterstreichen so Sicherheit und Service. Die amerikanische Billigairline Spirit Airlines hält von dieser Regel nichts.

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Leise macht diese Airline gar nichts. Und so sorgt auch der neuste Coup für Aufsehen. In Los Angeles lässt Spirit Airlines dieser Tage Fahrzeuge durch die Strassen fahren, auf denen Frauen im Bikini an Stangen tanzen. «I go both ways for 18 dollars» , steht zweideutig auf den so genannten Strippermobilen, mit denen der Billifgflieger auf sein neustes Angebot nach Las Vegas aufmerksam machen will. Zugleich wurde Inserate geschaltet, welche die 9 Dollar-Angebote für das Einfachticket bekannt machen sollen. Auch dort setzt Spirit auf sexistische Zweideutigkeit. Die Kampagne nennt sich «Wiener Sale», wobei Wiener einerseits Wiener-Würstchen heissen, aber auch das männliche Geschlechtsorgan bezeichnen kann. «Preise, zu hart um zu widerstehen», so der Untertitel der Inserat

Spirit ist bekannt für knallige und anzügliche Werbekampagnen. Während der Ölkatastrophe lancierte die Fluggesellschaft, die sich selbst als Ultra Low Fare Carrier bezeichnet, Inserate die eine Frau in Bikinis zeigten und den Titel trugen: «Checken Sie das Öl an unseren Stränden». 2009 warb Spirit mit dem Spruch «Wir sind keine Virgin (Jungfrau)» in Anspielung an die Konkurrenzairline aber ebenso sexistisch. Die Unterzeile hier: «Wir waren schon immer billi

Lange Geschichte

Spirit Airlines hat die Heimbasis in Fort Lauderdale in Florida und fliegt heute über 40 Städte in den USA, der Karibik und in Lateinamerika an. Die Airline wurde 1980 gegründet und besitzt heute eine Flotte von 45 Airbus-Jets.

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