C-Series: Die Swiss will  mit der größeren Version CS300 die Airbus A319 ersetzen.

Bombardier statt AirbusCS300 wird Airbus A319 der Swiss ersetzen

Swiss hat Bestellungen für zehn kleinere C-Series-Flieger in größere umgewandelt. Sie sollen nun ältere Airbus-Flieger aus der Flotte ersetzen.

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10 ihrer 30 Bestellungen der Bombardier C-Series-Fliegern hat Swiss vom kleineren Modell CS100 in das größere Modell CS300 umgewandelt. 145 Sitzplätze sollen in im Flieger in einer Zwei-Klassen-Konfiguration eingebaut werden, in der CS100 haben 121 Platz. Und damit ist auch klar, wer der Leidtragende der Entscheidung ist: «Die CS300 wird in unserer Flotte die Airbus A319 ersetzen», sagt Swiss-Chef Harry Hohmeister zu aeroTELEGRAPH.

Die Entscheidung sei ganz klar gewesen: «Die C-Series ist ein Flugzeug der neuesten Generation und das brauchen wir in unserer Flotte», so Hohmeister. Daher habe man sich entschieden, nach den Avro RJ100 Jumbolino auch die 5 Airbus A319 mit Fliegern der neuen Bombardier-Familie zu ersetzen. Ab 2016/17 soll sie eingesetzt werden. Kritik an Airbus äußert Hohmeister keine. «Wir als Swiss haben uns mit dem A319 Neo gar nicht mehr beschäftigt», so der Manager. Das neue Airbus-Programm sei erst nach der Entscheidung für die CS300 gekommen.

«Eine der modernsten Flotten Europas»

Die Bombardier-Flieger sind Teil eines großen Flottenverjüngungs-Programms der Swiss. Momentan hat der Flugzeugpark der Schweizer ein Durchschnittsalter von 16,4 Jahren. 2017, im Jahr, in dem auch der letzte Jumbolino die Flotte verlassen haben soll und auch die Boeing 777-300-ER ihren Dienst bereits angetreten hat, soll das Alter auf 9,2 Jahre geschrumpft sein, so Hohmeister. «Das ist eine wichtige Botschaft für uns als Fluggesellschaft und auch an unsere Kunden. Wir wollen eine der modernsten Flotten Europas haben.»

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