Die venezuelanische Fluggesellschaft Conviasa musste nach einem Absturz im vergangenen September alle 26 Flugzeuge für zwei Wochen am Boden behalten.

Conviasa ordert weitere Embraer

Um die überalterte Flotte zu verjüngen, soll die Staatsairline Venezuelas noch mehr Embraer E190 kaufen. Dies ordnete der Staatspräsident an.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Flugzeuge sind teilweise beinahe schon Museumsstücke. Fast dreißigjährig sind die beiden Boeing B737-200, welche Conviasa noch immer täglich im Liniendienst einsetzt. Auch der Rest der überaus heterogenen Flotte aus Airbus A340, ATR 42 und 72, Boeing B767 sowie B737-300 ist nicht gerade jung. Die Flieger haben alle mindestens 17 Jahre auf dem Buckel. Nur die vier Bombardier CRJ700 mit einem Alter von vier Jahren und die drei Embraer E190 mit nicht einmal einem Jahr sind wirklich neu. Immer wieder hatte Conviasa denn in letzter Zeit auch technische Probleme. Mit einer Bestellung von sechs neuen Jets bei Embraer ging die staatliche Fluglinie dieses Problem vergangenes Jahr auf Geheiß des damaligen Präsidenten Hugo Chávez endlich an.

Drei der neuen Flugzeuge wurden bereits 2012 ausgeliefert, drei weitere kamen nun Anfang Juni in Venezuela an. Doch das südamerikanische will offenbar noch mehr. «Ich ordne an, Verhandlungen mit Embraer aufzunehmen, damit wir auf zwanzig Flieger für Conviasa kommen», erklärte Staatspräsident Nicolás Maduro bei der Übergabezeremonie am Flughafen von Caracas. Wirklich klar ist aber nicht, was das nun bedeutet. Bereits Chávez sprach einmal von zwanzig Jets, am Ende wurden aber offenbar doch nur sechs geordert.

«Große Luftfahrtindustrie»

Mit den neuen Flugzeugen soll Conviasa auf Vordermann gebracht werden. «Wir brauchen eine große Luftfahrtindustrie», sagte Maduro in seiner vom Fernsehen übertragenen Ansprache. In Kürze werde man Conviasa zu einer der «besten und effizientesten» Airlines machen. «So muss es sein», so der Präsident weiter. Die staatliche Fluggesellschaft bedient heute 22 Destinationen in sieben Ländern.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies