Die venezuelanische Fluggesellschaft Conviasa musste nach einem Absturz im vergangenen September alle 26 Flugzeuge für zwei Wochen am Boden behalten.

Conviasa ordert weitere Embraer

Um die überalterte Flotte zu verjüngen, soll die Staatsairline Venezuelas noch mehr Embraer E190 kaufen. Dies ordnete der Staatspräsident an.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Flugzeuge sind teilweise beinahe schon Museumsstücke. Fast dreißigjährig sind die beiden Boeing B737-200, welche Conviasa noch immer täglich im Liniendienst einsetzt. Auch der Rest der überaus heterogenen Flotte aus Airbus A340, ATR 42 und 72, Boeing B767 sowie B737-300 ist nicht gerade jung. Die Flieger haben alle mindestens 17 Jahre auf dem Buckel. Nur die vier Bombardier CRJ700 mit einem Alter von vier Jahren und die drei Embraer E190 mit nicht einmal einem Jahr sind wirklich neu. Immer wieder hatte Conviasa denn in letzter Zeit auch technische Probleme. Mit einer Bestellung von sechs neuen Jets bei Embraer ging die staatliche Fluglinie dieses Problem vergangenes Jahr auf Geheiß des damaligen Präsidenten Hugo Chávez endlich an.

Drei der neuen Flugzeuge wurden bereits 2012 ausgeliefert, drei weitere kamen nun Anfang Juni in Venezuela an. Doch das südamerikanische will offenbar noch mehr. «Ich ordne an, Verhandlungen mit Embraer aufzunehmen, damit wir auf zwanzig Flieger für Conviasa kommen», erklärte Staatspräsident Nicolás Maduro bei der Übergabezeremonie am Flughafen von Caracas. Wirklich klar ist aber nicht, was das nun bedeutet. Bereits Chávez sprach einmal von zwanzig Jets, am Ende wurden aber offenbar doch nur sechs geordert.

«Große Luftfahrtindustrie»

Mit den neuen Flugzeugen soll Conviasa auf Vordermann gebracht werden. «Wir brauchen eine große Luftfahrtindustrie», sagte Maduro in seiner vom Fernsehen übertragenen Ansprache. In Kürze werde man Conviasa zu einer der «besten und effizientesten» Airlines machen. «So muss es sein», so der Präsident weiter. Die staatliche Fluggesellschaft bedient heute 22 Destinationen in sieben Ländern.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hob ab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies