Boeing 787-8 von Tui: Ab dem Winter nicht mehr ab Brüssel aktiv.

Keine Langstrecke mehrBelgische Tuifly sortiert letzte Boeing 787 aus

Tuifly Belgium wird nach dem Sommer keine eigenen Flugzeuge mehr auf die Langstrecke schicken. Damit verschwindet der letzte Dreamliner aus der Flotte.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die deutsche Tuifly hatte einst Pläne, zwei Boeing 787 einzuflotten und ab Deutschland Langstrecken zu bedienen. Doch die Pandemie machte ihr einen Strich durch die Rechnung.

Anders sah es bei der belgischen Schwester Tuifly Belgium aus, die bereits lange vor der Covid-Krise zwei Boeing 787-8 eingeflottet hatte. Eine davon, die OO-LOE wechselte allerdings Anfang 2024 zu Tuifly Netherlands und trägt jetzt das Kennzeichen PH-TFJ.

Ein Langstreckenjet reicht nicht aus

Nun ist nur noch ein Dreamliner für die Belgier unterwegs: die OO-JDL. Doch auch dieses Kapitel endet bald. Dem Portal Luchtvaartnieuws sagte Arjan Kers, Chef von Tui in Belgien und den Niederlanden, man werde zum kommenden Winter die Langstreckenflüge ab Belgien mit eigenen Jets einstellen. «Wir haben nur noch ein Langstreckenflugzeug in Brüssel und das reicht nicht aus, um den Betrieb nachhaltig fortzuführen», so Kers.

So fallen ab Ende Oktober/Anfang November Flüge nach Punta Cana, Cancun und Curaçao weg. «In Brüssel werden wir uns ganz auf Mittelstreckenflüge konzentrieren, während wir unsere Langstreckenflüge, unterstützt durch wachsende grenzüberschreitende Verkäufe, auf andere Bereiche der Tui-Fluggesellschaften fokussieren werden.» Man werde der belgischen Kundschaft Langstrecken mit Partnerfluglinien anbieten sowie über Amsterdam.

Boeing 737 und Embraer E2

Zu Tuifly Netherlands wird die OO-JDL aber nicht wechseln. Kers sagte, dort sei man mit vier Dreamlinern gut ausgestattet. Tuifly Belgium wird nach dem Abschied der letzten Boeing 787 noch Boeing 737-700, -800 und Max 8 betrieben, zudem Embraer E195-E2.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max nach dem Zusammenprall mit Schwänen: Die Reisenden kamen dennoch ans Ziel.

Boeing 737 Max von Tui kollidiert mit Schwänen

Boeing 787 in den Farben von von Tui: In Deutschland wird sie nicht so schnell zu sehen sein.

Tuifly gibt Pläne für Boeing 787 auf

Bordservice Project Fox: Bei Lufthansa werden die Komponenten nun getrennt erhitzt.

Mehr Gourmet, weniger Toilette: Neuer Lufthansa-Bordservice hat gesperrtes WC zur Folge

Die auf der Nase liegene Boeing 787, vergessener Verriegelungsstift: kleines Teil, großer WIrkung.

Auf Nase gekrachte Boeing 787 von Lufthansa: Der Sicherungsstift lag noch in der Werkzeugkiste

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies