Vijay Mallya: Der Eigentümer muss handeln.

Banken lassen Kingfisher zappeln

Die Geldgeber der indischen Fluggesellschaft sind nicht zufrieden mit dem Plan zum Neustart. Sie erwarten mehr finanzielle Zusagen von Aktionär Vijay Mallya.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die Aufsichtsbehörde Directorate General of Civil Aviation war schon nicht angetan von der Präsentation. Und nun zeigen sich auch die Gläubigerbanken wenig begeistert. Am Freitag (4. Januar) hatten sich Vertreter der 17 Geldinstitute in Bangalore mit dem Management von Kingfisher Airlines getroffen, um die Pläne für einen Neustart der Fluggesellschaft zu diskutieren. Sie seien «nicht beeindruckt» vom Gezeigten gewesen, erklärte eine Quelle der Zeitung The Economic Times. Die meisten Mitglieder des Konsortiums würden den Plan ungenügend finden, der gegenüber der ersten Version nur leicht erweitertet worden ist. Vor allem fehlt ihnen offenbar ein stärkeres Engagement der Aktionärin UB Group von Lebemann und Multimillionär Vijay Mallya.

An einer nächsten Sitzung wollen die Banken nun mit dem Management der Fluggesellschaft einen besseren Plan ausarbeiten. Sie soll nächste Woche oder spätestens vor dem 18. Januar stattfinden. Das Bankenkonsortium unter Führung der sechs Hauptgläubiger State Bank of India, Punjab National Bank, Bank of Baroda, Bank of India, IDBI Bank und United Bank of India lieh Kingfisher insgesamt 70 Milliarden Rupien (970 Millionen Euro). Seit Anfang 2012 wurden keine Zinszahlungen auf den Krediten mehr geleistet.

Banken denken an Rückforderungen

Für die schlingernde Airline, deren Flugzeuge seit Oktober am Boden stehen, sind es wohl die Gespräche der letzten Chance. Ihre Lizenz verlor sie bereits. Diese kann sie jedoch jederzeit erneuern - sofern die Behörden und Geldgeber zustimmen. «Wir warteten lange. Wir müssen Rückforderungsverfahren beginnen, wenn die Verantwortlichen nicht bereit sind, mehr Geld einzuschießen», sagte ein Banker dem Wirtschaftsportal Livemint. Das heißt, sie würden anfangen Aktiven zu verwerten, um so ihre Forderungen wieder einbringen zu können.

Auch die Flughafenbetreiberin Airports Authority of India drohte bereits Kingfisher. Wenn das Management nicht bis zum 15. Januar einen funktionierenden Plan zum Neustart vorlege, verliere die Airline Landerechte. Zudem werde man Einrichtungen wie Büros, Schalte oder, Flieger von den eigenen Flughäfen verbannen.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin