Hauptsitz von AUA am Flughafen Wien: Vier Stockwerke werden frei.

SparmaßnahmeAustrian Airlines schrumpft Hauptsitz auf die Hälfte

Die österreichische Nationalairline muss sparen. Deshalb verkleinert sie ihren Hauptsitz von acht auf vier Etagen. Angestellte von Austrian Airlines haben keinen festen Arbeitsplatz mehr.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Desk Sharing heißt die neue Devise, mit der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung von Austrian Airlines in Zukunft leben müssen. Bereits vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie hat das Management der österreichischen Nationalairline begonnen, die Büroflächenam Flughafen Wien zu überprüfen. Weil die Angestellten inzwischen vermehrt von Zuhause aus arbeiten, hat es den Prozess jetzt massiv beschleunigt.

Man führe «ein umfassendes Home-Office auch in der Nach-Corona-Zeit» ein, erklärt AUA-Vorstand Andreas Otto in einem Schreiben an das Personal, das aeroTELEGRAPH vorliegt. Und wer künftig noch vor Ort arbeitet, hat keinen festen Arbeitsplatz mehr. Die Folge davon: Die Lufthansa-Tochter räumt vier der acht Büroetagen im Office Park 2 des Flughafens Wien früher als geplant.

Vier von acht Etagen im Office Park 2 werden frei

Im Herbst 2007 übersiedelte Austrian Airlines von ihrem ehemaligen Firmensitz in Wien-Oberlaa zu dem vom Flughafen Wien erbauten und vermieteten neue Sitz. Die Fluglinie wurde zum alleinigen Nutzer des 20.000 Quadratmeter großen Bürogebäudes, das neben einer Kantine auch einen Teil des operativen Flugbetriebes beheimatet. Nun wird die Hälfte der Flächen bald nicht mehr gebraucht. Vermieterin Flughafen Wien habe den Antrag auf vorzeitige Rückgabe der Büroflächen bereits akzeptiert, so AUA-Vorstand Otto.

Einen genauen Zeitplan für die Umstellung und die Freigabe der Etagen fünf bis acht des Office Park 2 gibt Austrian Airlines nicht bekannt. Die Angestellten werden jedoch gebeten, die Winterruhe der kommenden Monaten zu nutzen. So könne man «zeitnah die ersten Flächen» an den Vermieter zurückgegeben. Dabei bleibt es nicht. Wie eine Sprecherin von Austrian Airlines aeroTELEGRAPH bestätigt, werden «weitere Büroflächen abseits des Hauptsitzes auf eine bessere Nutzung hin überprüft».

Auch Lufthansa reduziert Büroflächen

Die Lufthansa-Gruppe hat Ende Oktober ein drastisches Sparprogramm angekündigt. Damals wurde nicht nur die Kurzarbeit bis Ende Februar auf ein Maximum erhöht. Zudem wurde der Hauptsitz, das Lufthansa Aviation Center am Flughafen Frankfurt «bis auf wenige Arbeitsplätze» geschlossen. Und Arbeitsflächen im Gebäude Squaire am Frankfurter Flughafen (früher Airrail-Center) wurden gekündigt.

Mehr zum Thema

Austrian-Airlines-Jet mit dem Kennzeichen OE-LAW: Sie wird die Flotte wohl als zweite oder dritte Boeing 767 verlassen.

Austrian Airlines schickt 767-Methusalem in Rente

Dash 8 von Austrian: Bald nicht mehr im Einsatz.

Austrian trennt sich trotz Dauereinsatz von ihren Dash

Passagiere von Austrian Airlines: Wer bezahlt, bekomme einen vollwertigen Snack.

Aus für «süß oder salzig?» bei Austrian Airlines

ticker-austrian

Dieter Vranckx übernimmt Vorsitz des Aufsichtsrats von Austrian Airlines

Video

Der weltgrößte Papierflieger: Er flog über 59 Meter.
Papierflieger kennt jedes Kind. Doch dieses Exemplar sprengt alle Dimensionen: Mit mehr als 20 Metern Spannweite und einem Flug über 59 Meter hat ein Team aus Italien den Weltrekord für das größte flugfähige Papierflugzeug geholt - und Deutschland entthront.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Electra aero: So soll das Regionalflugzeug aussehen.
Der erfolgreiche Testflug des Kurzstartflugzeugs EL2 ist für Electra Aero nur der Anfang. Das Unternehmen entwickelt bereits ein deutlich größeres Verkehrsflugzeug für 100 Passagiere, das dank eines ungewöhnlichen Antriebskonzepts sehr effizient fliegen soll.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
bundeswehr luftwaffe airbus a400 m venezuela hilfe 02
Die deutsche Luftwaffe schickt Airbus A400 M nach Venezuela, um nach den verheerenden Erdbeben dort zu helfen. Auch kommerzielle Fluglinien stellen Flugzeuge zur Verfügung - so etwa Vietnam Airlines oder Iberia.
Timo Nowack
Timo Nowack