A320 von British Airways: Zum Glück war der Jet noch nicht abgehoben

Arbeiter baut Millionenschaden

Ein Angestellter in London Heathrow ließ sein Werkzeug auf einem Airbus von British Airways liegen. Das hatte für die Fluggesellschaft teure Folgen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Eigentlich ist die Scanner-Pistole ein Gerät, das dafür sorgen soll, dass die Gepäckmitarbeiter ihre Arbeit schneller und effizienter erledigen können. Mit ihr überprüfen die Angestellten am Flughafen, ob die richtigen Koffer ins richtige Flugzeug kommen. Doch derjenige Mann, der Anfang Juni am Flughafen Heathrow einen Airbus A320 von British Airways belud, hatte offenbar einen schlechten Tag. Er ließ den Scanner auf dem Flugzeug liegen – am Rand des Triebwerks. Er betrachtete seine Arbeit als beendet und lief vom Flieger weg.

Es muss ihm eiskalt den Rücken heruntergelaufen sein, als er kurz danach bemerkte, dass genau dieser Jet den Start abgebrochen hatte. Wie die Zeitung The Telegraph berichtet, stoppte der Pilot den Take-Off, nachdem er einen lauten Knall aus den Turbinen hörte. Das Triebwerk hatte die Scanner-Pistole offenbar eingesogen und wurde dadurch funktionsunfähig. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand. «Für die Passagiere bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr», so British Airways in einem Communiqué.

«Es hätte noch schlimmer kommen können»

Doch das sehen offenbar nicht alle so. «Es hätte noch viel schlimmer kommen können», berichtet eine anonyme Quelle gegenüber der Zeitung The Sun. «Wenn das nach dem Start passiert wäre, hätte der Jet abstürzen können. Der Gepäckträger fühlt sich schrecklich wegen der Sache.» Und das ist nicht alles. Denn auch der Schaden, der entstand, ist nicht ohne. Zwischen 1,5 und 6 Millionen Euro soll er betragen, schätzen Experten.

Mehr zum Thema

Eurofighter EF- 2000 mit der offiziellen Folierung zur Tranche 4

Deutschlands modernster Kampfjet hebt ab – wie viel mehr steckt im neuen Eurofighter?

ticker-airbus-konzern-

Für deutsche Luftwaffe: Eurofighter Quadriga hebt zum Erstflug ab

ticker-airbus-konzern-

Airbus signalisiert Gesprächsbereitschaft nach anhaltenden Streiks in Spanien

ticker-airbus-konzern-

Airbus bekommt 71 neue Bestellungen, kassiert aber auch zwölf Stornos im Juni

Video

fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Unglücksort: Das Wrack der ATR 72 von Voepass.
Schon lange vor dem Absturz der ATR 72 mit 62 Toten waren bei Voepass Probleme mit Wartung und Enteisung bekannt. Dennoch wurde laut Erkenntnissen der brasilianischen Bundespolizei nicht konsequent gehandelt. Ihre Ermittlungen belasten die Fluggesellschaft - aber auch die Luftfahrtbehörde Anac.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin