Air-Canada-Chef Rousseau entschuldigte sich
Rousseau entschuldigte sich anschließend: «Es tut mir sehr leid, dass meine mangelnden Französischkenntnisse die Aufmerksamkeit von der tiefen Trauer der Familien und der großen Stärke der Mitarbeitenden von Air Canada abgelenkt haben, die trotz der Ereignisse der letzten Tage herausragende Professionalität bewiesen haben.» Ein Sprecher der kanadischen Fluggesellschaft erklärt zudem, das Unternehmen befinde sich nach dem Unglück in einer großen Krise und Rousseau werde nicht zurücktreten. «Herr Rousseau trägt die Verantwortung, und es ist wichtig, dass er im Amt bleibt», so der Sprecher.
Am Montag (30. März) teilt Air Canada nun aber mit, dass Rousseau den Verwaltungsrat darüber informiert hat, dass er zum Ende des dritten Quartals 2026 in den Ruhestand treten wird. «Herr Rousseau wird das Unternehmen bis dahin weiterhin leiten und dem Verwaltungsrat angehören», schreibt die Fluggesellschaft.
Air Canada ging Nachfolgefrage schon vorher an
Zur Nachfolge erklärt Air Canada, man habe seit über zwei Jahren an einem umfassenden internen Entwicklungsprogramm für Führungskräfte mit hohem Potenzial gearbeitet. Im Januar 2026 habe man zudem eine externe, weltweite Suche nach potenziellen Kandidaten gestartet. Der Verwaltungsrat dankt Rousseau für «fast zwei Jahrzehnte engagierter und erfolgreicher Führung» in verschiedenen Positionen im Management von Air Canada.
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