Air-Canada-Manger John Moody bei der AIX: Präsentiert eine Vorschau auf die neue A220-Kabine.

Airspace CabinAir Canada baut als erste Airline neue Gepäckfächer in ihre Airbus A220

Die kanadische Fluglinie ist Erstkundin für die Airspace Cabin im Airbus A220. Einen großen Unterschied macht das bei den Gepäckfächern.

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Flugzeughersteller

Die neue Kabinengeneration von Airbus nennt sich Airspace Cabin. Sie fliegt schon in den Flugzeugen der A320-Neo-Familie, im A330 Neo und im A350. Doch bisher fehlte die Erstkundin für den A220.

Am Dienstag (8. April) änderte sich das. Der europäische Flugzeughersteller präsentierte auf der Kabinenmesse AIX in Hamburg Air Canada als Erstkundin für die Airspace Cabin im A220.

Ab März 2026 bei Air Canada

Die kanadische Fluggesellschaft hat bisher 34 Airbus A220-300 und erwartet bald den 35. Insgesamt hat sie 65 bestellt. Die neue Kabine wird ab der Auslieferung des 43. Flugzeugs verbaut, die für März 2026 anvisiert ist. John Moody, bei Air Canada zuständig für das Kundenerlebnis, sagte, für die anderen 42 Jets sei zunächst noch kein Retrofit, also ein nachträglicher Einbau, geplant.

Der größte Unterschied zwischen alter und neuer Kabine: Bisher lassen sich die Handgepäckfächer mit einer Schwenkbewegung nach unten öffnen. Die Klappe der neuen Fächer wird sich dagegen nach oben öffnen.

Die aktuelle A220-Kabine von Air Canada.

19 zusätzliche Handgepäckstücke

So gelingt es Airbus, mit den sogenannten Airspace XL Bins 20 Prozent Gewicht zu sparen und zugleich mehr Platz in ihnen zu bieten. In einen A220-300 passen dann bis zu 19 zusätzliche Handgepäckstücke.

Wer sich zuvor schon einmal beim Verlassen seines Sitzes den Kopf an einer offenen Gepäckfachklappe im A220 gestoßen hat, muss dies künftig also nicht mehr fürchten. Im Gegenzug wird der Platz in der oberen Hälfte des Ganges nun aber kleiner.

Ein Demonstrator der neuen Airspace XL Bins im A220.

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