Flieger von Frontier: Der US-Billigflieger hat neue Anreize für die Einhaltung der Hangepäckregeln geschaffen.

FrontierAirline zahlt dem Personal mehr, wenn es Handgepäckgebühren kassiert

Frontier-Mitarbeitende bekommen eine Provision pro aufgespürtem zu großem Gepäckstück. Das sorgt bei den Reisenden teils für Ärger.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Gerade Billigfluggesellschaften sind in den vergangenen Jahren sehr einfallsreich gewesen, wenn es darum ging, zusätzliche Einnahmequellen zu generieren. Die wohl beliebteste Möglichkeit ist die Verschärfung von Handgepäckregeln. Durfte früher noch ein Trolley kostenlos mitgenommen werden, ist bei vielen Low-Cost-Airlines heute nur noch eine kleine Tasche erlaubt.

Reisende wollen hingegen meist so viel Gepäck wie möglich kostenlos mitnehmen. Sollte das Handgepäck dann aber nicht den Bestimmungen der Airline entsprechen oder in die dafür vorgesehene Messbox passen, den es oft am Checkin oder Gate gibt, werden die Passagiere zur Kasse gebeten.

Provision für nicht passendes Gepäck

Besonders streng ist unter anderem die Billigairline Frontier. Grundsätzlich erlaubt der US-Anbieter nur ein kostenloses Handgepäckstück, das eine maximale Größe von rund 35 Zentimeter x 45 Zentimeter x 20 Zentimeter aufweist, einschließlich Griffe, Räder und Riemen. Ist das Gepäck zu groß, verlangt die Airline am Gate 100 Dollar.

Zahlreiche Reisende werfen der Airline in den Sozialen Medien vor, dass das Kabinenpersonal vielfach Gepäckstücke, die eigentlich in die Messbox passten, für nicht zulässig erklärte. Sie warfen der Airline vor, das Personal besser zu bezahlen, wenn es die Gebühren einnimmt.

Airline spricht von Anreiz

Gegenüber dem Sender KRON4 bestätigte Frontier Airlines jetzt die Zahlung dieser Provision. Diese sei aber nur als Anreiz gedacht, «um sicherzustellen, dass die Anforderungen an die Gepäckgröße eingehalten werden, um zu gewährleisten, dass alle Kunden fair behandelt werden, einschließlich der Mehrheit, die sich an die Regeln hält».

Die Airline verweist zudem darauf, dass alle Kundinnen und Kunden während des Buchungsvorgangs beim Einchecken eindeutig über die geltenden Gepäckbestimmungen informiert werden.

Verstoß gegen das Gesetz?

Es ist nicht die erste Aktion der Airline, welche Kunden verärgert. Während der Pandemie erhob der Billigflieger eine Corona-Pauschale von 1,59 pro Ticket, um die Mehrkosten für den erhöhten Hygieneaufwand auszugleichen. Nach scharfer Kritik schaffte Frontier die Gebühr 2021 wieder ab.

Mehr zum Thema

Airbus-Jet von Frontier:

Bei Fragen und Problemen bitte nicht anrufen!

Katzenbaby Frontier: Die neuen Eltern können sich auf Fluggutscheine freuen.

Wer ein Kätzchen adoptiert, fliegt bei Frontier gratis

Frontier Airlines. Die Fluglinie steht in der Kritik.

Mit Corona-Pauschale handelt sich Frontier einen Shitstorm ein

Was nicht passt, wird passend gemacht: Der Mann in Aktion.

Passagier von Easyjet zwängt sein Gepäck in Messbox

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier