A330 bei der Produktion: Bald könnten Änderungen anstehen.

A330 soll weiter fliegen

Eine mögliche Langversion des Dreamliner fordert Airbus heraus. Nun reagiert der europäische Flugzeugbauer.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Im Vergleich mit dem Dreamliner ist der A330 von Airbus ein alter Hase. Seit den Neunzigerjahren fliegt der Langstreckenjet bereits. Die B787 wurde erst im vergangenen Jahr das erste Mal ausgeliefert - und könnte den europäischen Konkurrenten ziemlich unter Druck setzen, falls es tatsächlich zu einer Langversion des Dreamliners kommt. Der A330-300 kann in einer Version mit drei Klassen 295 Menschen etwa 10'500 Kilometer weit transportieren. Die A330-200 mit einem kürzeren Rumpf hat eine größere Reichweite von etwa 12'500 Kilometern, kann aber nur 253 Personen fassen. Die 787-10, über die Boeing laut nachdenkt, könnte etwa 300 Menschen ebenfalls 12'500 Kilometer weit fliegen.

Airbus plant nun laut der französischen Wirtschaftszeitung La Tribune, die Reichweite des A330 zu erhöhen. Eine Sprecherin des Flugzeugbauers bestätigte das nun auch gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Offenbar könnte Airbus versuchen, das mit so genannten Sharklets zu schaffen. Die nach oben zeigenden Anbauten am Ende der Tragflächen verbessern den Auftrieb, was wiederum den Treibstoffverbrauch senkt. So kann der Flieger mit der gleichen Menge Treibstoff eine weitere Strecke zurücklegen.

Mehr Gewicht transportieren

Wie La Tribune außerdem schreibt, plant man beim Airbus-Mutterkonzern EADS durch die Änderungen das maximale Gewicht, das die Flieger transportieren können, um fünf Tonnen zu steigern. Auf diese Weise könnte man mehr Treibstoff in den Tank füllen und mit der gleichen Menge an Passagieren ebenfalls weitere Strecken zurücklegen. Auch möglich wäre es, mehr zahlende Passagiere zu befördern. Die Reichweite würde sich durch das zusätzliche erlaubte Gewicht gemäß der Zeitung um etwa 7 Prozent erhöhen, was bedeuten würde, dass der A330 etwa 13'000 Kilometer weit fliegen könnte.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Die G-POWM von Titan Airways: Wird bald als 9H-ZTE registriert.

Titan Airways meldet Airbus-Werksshuttle-Flieger in Malta an

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies