Der erste Airbus A380 wird zum Testflieger - auch für das ...

2035 kaum machbarAirbus-Wasserstoffflugzeug hat Verspätung - wohl keine Tests mit A380

Der Flugzeugbauer wird sein erstes Wasserstoffflugzeug wohl nicht wie geplant 2035 auf den Markt bringen. Offenbar kürzt Airbus auch das Budget und streicht einen A380-Plan.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Airbus hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2035 das erste wasserstoffbetriebene Verkehrsflugzeug der Welt auf den Markt zu bringen» - das ist auf der Webseite des europäischen Flugzeugbauers zu lesen. Doch wie zuerst französische Medien unter Berufung auf die Gewerkschaft Force Ouvriere berichteten, hat der Konzern Ende der Woche intern verkündet, dass dieser Zeitplan des Projektes Zero E wohl nicht einzuhalten ist.

Auf Nachfrage der Zeitung Financial Times teilte Airbus mit, das Ziel sei weiterhin 2035. Die Erreichung dieses Ziels ist aber offenbar unwahrscheinlich. So erklärte der Hersteller auch, dass das erste Wasserstoffflugzeug «voraussichtlich später als 2035 kommen wird».

Airbus A380 wird wohl doch kein Testflieger

Das Unternehmen verwies auf herausfordernde Rahmenbedingungen, unter anderem was Regulatorien, Wasserstoff-Produktion und Infrastruktur angeht. Jüngste Entwicklungen, «deuten darauf hin, dass die Fortschritte bei wichtigen Faktoren, insbesondere der Verfügbarkeit von Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen in großem Maßstab, langsamer vorankommen als erwartet», so der Flugzeughersteller.

Während Airbus öffentlich keinen neuen Zeitplan nennen will, spricht die Gewerkschaft von einer erwarteten Verzögerung um fünf bis zehn Jahren. Laut Force Ouvriere will Airbus zudem das Budget der Wasserstoff-Projekte um 25 Prozent kürzen und beabsichtigt, Pläne für Tests mit einem wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Triebwerk an einem Airbus A380 aufzugeben. Diese Tests waren für die Mitte des Jahrzehnts, etwa für das Jahr 2026, geplant.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von British Airways am Flughafen Heathrow: Die Klimaneutralität wird deutlich teurer.

Emissionsziel kostet Luftfahrtbranche 480 Milliarden Euro mehr als gedacht

Der erste Airbus A380 wird zum Testflieger - auch für das ...

Airbus will mit Brennstoffzellen-Triebwerk 1800 Kilometer weit fliegen

Warum Airbus’ Wasserstoffflieger hinten keine Fenster haben

Warum Airbus’ Wasserstoffflieger hinten keine Fenster haben

ticker-airbus-a380

F-WWOW: Erster Airbus A380 absolviert weiteren Testflug

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg