Kommt Ihnen das nicht auch bekannt vor? Eine Variante des neuen Jets erinnert stark an die Jumbolinos.

Patent-AnmeldungAirbus träumt vom Regional-A380

Airbus hat ein Patent für einen neuen Flieger angemeldet. Der sieht aus wie ein Spielzeugflugzeug, könnte aber den Kurzstreckenmarkt revolutionieren.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Wenn man sich die Bilder ansieht, erinnert das ganze an eine Mischung aus dem Airbus A380, dem Beluga und dem Jumbolino – nicht unbedingt etwas, was man im Passagierverkehr erwartet. Doch der europäische Flugzeughersteller Airbus hat tatsächlich eine Patentanmeldung für ein neues Flugzeug eingereicht, das genau diese Kriterien erfüllt. Das Patent vom 24. Juni 2015 benennt das Projekt lediglich als «Doppeldecker-Flieger». Doch darin steckt viel mehr.

Das Ziel laut Patentanmeldung ist klar: Effizienz. Oder, wie es im Begleittext heißt: «Die Zahl an Flügen in der gegebenen Zeit maximieren.» Grundsätzlich erinnert das Flugzeug an den Airbus A380. Doch irgendwie sieht es in den Zeichnungen aus, als wäre der Jet zusammengedrückt worden. Das liegt wohl auch an der Position des Cockpits, das weit oben am Rumpf gelegen ist. Klar ist noch nicht vieles. Unter anderem ist Airbus auch noch nicht sicher, wie Flügel und Triebwerke angeordnet sind. In einer Version erinnert das Design stark an die Avro RJ Jumbolinos.

Steiler starten

Eine drastische Innovation: Die untere Kabine soll so tief gelegen sein, dass die Passagiere ganz ohne Brücken aus dem Flieger steigen können. Das, so heißt es in der Patentanmeldung, soll Ein- und Aussteigen beschleunigen. Auch soll der neue Flieger in der Lage sein, steiler zu starten und zu landen. Das lässt darauf schließen, dass der Jet als Kurz- und Mittelstreckenflieger für kleinere Airports gedacht ist. Eine Kapazität wird in der Patentanmeldung nicht genannt.

Sehen Sie sich in der oben stehenden Bildergalerie an, wie der Jet aus der Patentanmeldung aussieht.

Mehr zum Thema

Die vergessene Lampe im Flügel: Der Airbus A380 von Qantas absolvierte mit ihr zwei Flüge.

Airbus A380 von Qantas fliegt zwei Tage mit vergessener Lampe im Flügel

Airbus A380 von Lufthansa: Warum setzte ein Superjumbo in München zu früh auf?

Airbus A380 von Lufthansa trifft bei Landung in München einen Teil der Pistenbefeuerung

Airbus A380 von Emirates: In China mussten jetzt 373 Reisende eine ganze Nacht im Superjumbo aushalten.

Emirates-Passagiere müssen eine Nacht im Airbus A380 ausharren

Der Airbus A380 von Global Airlines: Soll vor Jahresende wider fliegen.

Global Airlines will weiteres Flugzeug - und die Malediven ansteuern

Video

Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack