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Mit Behörden

Airbus schließt Vergleich im Korruptionsskandal

Seit Jahren wird in Europa und den USA wegen Korruption gegen Airbus ermittelt. Nun hat der Konzern einen Vergleich mit den Behörden geschlossen.

Airbus

Airbus: Lange Ermittlungen werden abgeschlossen.

Fast vier Jahre schon untersuchen die Behörden in Frankreich, Großbritannien und den USA Korruptionsvorwürfe. Airbus hat sich 2016 selbst angezeigt und verdächtige Praktiken bei externen Vermittlern bei gewissen Verkäufen gemeldet. Seither gehen die Ermittler diesen Hinweisen nach.

Nun hat Airbus im Korruptionsverfahren einen Vergleich geschlossen. Der Konzern bestätigte am Dienstag (28. Januar) eine «grundsätzliche Vereinbarung» mit dem französischen Parquet National Financier, dem britischen Serious Fraud Office und den Behörden der USA.

Airbus muss gestehen

Eine sogenannte Vereinbarung über den Aufschub von Strafverfolgung (Englisch: deferred prosecution agreement) bedeutet für Airbus eine Strafzahlung, die in diesem Fall mehrere Milliarden Euro betragen dürfte. Hinzu kommen das Eingeständnis von Fehlverhalten und die Pflicht, organisatorische Änderungen durchzuführen. Im Gegenzug stellen die Behörden ihre Ermittlungen ein.

Über die Höhe der Strafzahlung macht Airbus keine Angaben.



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