Kontrollstreifen der Lotsen: Diarrhö im ganzen Flugzeug.

Unangenehmer ZwischenfallAirbus A350 von Delta muss wegen Durchfall umkehren

Ein Langstreckenflug der amerikanischen Fluggesellschaft musste umkehren. Doch der Grund war kein technisches Problem.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

«Es handelt sich hier um ein Problem der biologischen Gefährdung» - diesen Satz äußerte einer der Piloten von Delta-Flug DL194 gegenüber der US-Flugsicherung am 1. September. Nach nur zwei Stunden Flugzeit von Atlanta Richtung Barcelona kehrte der Airbus A350 wieder um.

Aufnahmen der Konversation der Piloten mit der Flugsicherung, die mittlerweile die Runde machen, zeigen, dass es sich um einen Zwischenfall handelt, bei dem einem wirklich alle Beteiligten nur Leid tun können. Denn bei der biologischen Gefährdung handelte es sich um Durchfall eines Reisenden an Bord des Flugzeuges.

«Überall im Flugzeug»

Der Durchfall sei «überall im Flugzeug», ist auf dem Kontrollstreifen der Lotsen zu lesen, von denen ebenfalls Fotos im Internet erschienen sind. «Wir haben einen Passagier, der im ganzen Flugzeug Durchfall hatte, und sie wollen, dass wir nach Atlanta zurückkommen» ist weiter zu hören. Delta bestätigt offiziell nur, dass ein medizinischer Notfall an Bord zu der Zwischenlandung geführt hatte.

«Unsere Teams haben so schnell und sicher wie möglich gearbeitet, um das Flugzeug gründlich zu reinigen und unsere Kunden an ihr endgültiges Ziel zu bringen. Wir entschuldigen uns aufrichtig bei unseren Kunden für die Verspätung und die Unannehmlichkeiten bei ihren Reiseplänen» so die Airline weiter.

Lob für die Reinigungskräfte

Bei Twitter und Facebook äußern sich Reisende, die an Bord des Flugzeuges gewesen sein wollen. Der Geruch an Bord sei nur schwer erträglich gewesen. Nach der Landung sei der kranke Passagier von Rettungskräften aus dem Flugzeug getragen worden. Sie loben außerdem die Arbeit der Reinigungskräfte. «Das Flugzeug war beim zweiten Mal sauberer als beim ersten Mal Einsteigen», schreibt einer von ihnen.

Mehr zum Thema

Da war die Welt noch in Ordnung: Der Kinderchor bei einem Auftritt in Kapstadt.

60 Kinder in A380 erkrankt

Escherichia coli: Die Bakterien können überall lauern.

Bakterien reisen lange mit

Die Boeing 77 in Goose Bay: Eisige Temperaturen.

16 Stunden in kalter Boeing 777 gefangen

Delta-Pilot bei einer für ihn ungewöhnlichen Arbeit.

Delta-Pilot hilft beim Einladen des Gepäcks

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies