Der erste Airbus A321 XLR, auf der rechten Seite mit Big Ben und Taj Mahal.

VerschiebungAirbus A321 XLR kann erst 2024 den Dienst antreten

Der Flugzeugbauer will die Produktion der A320-Familie bis 2025 auf 75 Jets pro Monat hochfahren. Der A321 XLR braucht derweil etwas mehr Zeit als geplant.

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Als Airbus im Mai 2021 seine Produktionsziele anhob, visierte der Hersteller als sehr optimistisches Szenario eine Rat von 75 Jets der A320-Familie für 2025 an. Ein Jahr später bestätigt Konzernchef Guillaume Faury dies jetzt, und das trotz neuer weltweiter Unsicherheiten durch den russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.

«Mit Blick auf die Zeit nach 2022 sehen wir ein anhaltend starkes Wachstum der Nachfrage nach Verkehrsflugzeugen, das von der A320-Familie getragen wird», so Faury am Mittwoch (4. Mai) im Rahmen der Quartalszahlen. Daher arbeite man daran, «die Produktionsraten der A320-Familie bis 2025 weiter auf 75 Flugzeuge pro Monat zu erhöhen». In einem ersten Schritt soll die Rate bis zum Sommer 2023 auf 65 Flugzeuge pro Monat steigen.

Etwas Verspätung beim A321 XLR

Beim A321 XLR arbeitet er Flugzeugbauer auf einen Erstflug bis Ende des zweiten Quartals 2022 hin. Die ersten Auslieferungen werden dagegen etwas später erfolgen. «Ursprünglich für Ende 2023 geplant, wird die Indienststellung nun voraussichtlich Anfang 2024 erfolgen, um die Zertifizierungsanforderungen zu erfüllen», schreibt Airbus.

Wirtschaftlich lief das erste Quartal 2022 sehr gut für den Konzern. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern stieg auf 1,26 Milliarden Euro. Vor einem Jahr waren es noch 694 Millionen Euro. Ein Plus von 82 Prozent. Begünstigt wurde dies durch einen einmaligen Gewinn von 400 Millionen Euro aus der Neubewertung von Pensionsverpflichtungen. Airbus' Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf 12 Milliarden Euro.

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