Airbus A321 von Lufthansa: Ein Jet dieses Typs war an dem Vorfall beteiligt.

Vorfall bei HamburgAirbus A321 überholt Segelflieger mit wenig Abstand

Knappe Begegnung vor Hamburg: Ein Airbus A321 von Lufthansa überholte äußerst knapp einen Segelflieger.

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Der Airbus A321 von Lufthansa war am frühen Abend mit 170 Passagieren an Bord in Frankfurt gestartet. Um 18:24 Uhr befand er sich im Landeanflug auf Hamburg. Die beiden Piloten hatten in Absprache mit dem Radarlotsen den Autopiloten eingeschaltet und visierten im Instrumentenflug Piste 23 an.

Der Airbus A321 war inzwischen in eine Linkskurve gegangen und sank mit rund 277 Metern pro Minute. Als er sich auf rund 1100 Metern über dem holsteinischen Ort Reinfeld befand, bekamen die beiden erfahrenen Piloten einen Schreck. Sie hatten neben sich plötzlich ein Segelflugzeug ausgemacht.

Segelflug-Pilotin konnte A321 nicht sehen

Wie Daten der deutschen Untersuchungsbehörde Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung BFU zum Vorfall vom 23. Juli zeigen, war es eine ziemlich knappe Sache. Der Airbus A321 überholte den Segler vom Typ Rolladen-Schneider LS 4 mit nur 50 Meter horizontalem und rund 60 Metern vertikalem Abstand. Der Lufthansa-Jet flog also knapp unter und leicht neben dem Segelflieger hindurch.

Die Jungpilotin sagte später aus, sie habe das Passagierflugzeug plötzlich «auf annähernd gleichem Kurs knapp unter» sich gesehen. Sie habe es vorher nicht sehen und somit auch nicht ausweichen können, heißt es im Vorbericht der BFU zum Vorfall, der am Freitag (11. Oktober) veröffentlich wurde.

Ohne Probleme gelandet

Sie konnte ihren unmotorisierten Flieger trotzdem ohne Probleme Lübeck-Blankensee landen. Die Piloten des A321 von Lufthansa setzten ebenso problemlos in Hamburg auf. Warum es zu der heiklen Begegnung kam, berichtet die BFU noch nicht.

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