Retro-Feeling: Kabine des Airbus A300 vor 40 Jahren.

Airbus' Erster hat Geburtstag

Der A300 war der erste Passagierflieger des Flugzeugbauers. Vor 40 Jahren hob er erstmals ab. Im Einsatz ist er heute fast nur noch in Fracht- und Spezialmission.

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Vor vierzig Jahren war es eine absolute Neuheit: Der Airbus A300 war der erste Mittelstreckenflieger mit zwei Gängen. Erstkunde war Air France. Am 10. Mai 1974 wurde die erste Maschine an die französische Fluggesellschaft übergeben. «Es war die perfekte Reaktion auf die Bedürfnisse der Fluggesellschaften, die sich zu dieser Zeit massiv veränderten», erklärt Airbus in einer Medienmitteilung anlässlich des runden Jubiläums.

Der A300 war oft ein Pionier. Das Cockpit war das modernste seiner Art, auch wurden erstmals Verbundwerkstoffe im Flieger eingesetzt. Und: Die Flügelspitzen, welche die Aerodynamik verbessern und Treibstoff sparen, waren die erste dieser Art. Mehr als zwanzig Millionen Passagier haben A300 insgesamt transportiert.

Kaum noch Passagierflieger

Im Betrieb sind inzwischen immer weniger der Flieger. Doch mit rund 400 fliegen immerhin noch gut etwa die Hälfte aller je produzierten - die Nachfolgefamilie A310 eingeschlossen. Hauptsächlich sind sie als Frachtflieger im Einsatz. Der letzte Passagier-A300 Europas wurde am 13. April 2014 in Rente geschickt. Zuvor war er für die britische Monarch im Einsatz gewesen. Ein A300 befindet sich noch im Sondereinsatz. Die Firma Novespace setzt ihn für Parabelflüge ein, auf denen Passagiere ein der Schwerelosigkeit ähnliches Erlebnis erfahren können.

Erfahren Sie mehr über die Geschichte der A300 in unserer oben stehenden Bildergalerie.

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