B767-200 von Air Zimbabwe: Von der Amerikanischen Ersatzteilfirma gepfändet.

Air Zimbabwe: Neuer Jet gepfändet

Die Boeing B767 der maroden Nationalairline Simbabwes wurde beschlagnahmt - erneut wegen nicht bezahlter Rechnungen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Air Zimbabwe verliert einen Flieger nach dem anderen. Erst vor zwei Wochen wurde eine B737-500 der Nationalairline Simbabwes in Johannesburg beschlagnahmt. Bid Air, die Firma, die für die Gepäckabfertigung am OR Tambo International Airport zuständig ist, pfändete den Flieger wegen Schulden von rund 500'000 Dollar.

Nun kam auch der Langstreckenflieger von Air Zimbabwe dran. Die B767-200 mit dem Namen Victoria Falls wurde laut dem Radiosender RadioVOP Zimbabwe am Montag (12. Dezember) in London Gatwick einbehalten. Ein hochrangiger Mitarbeiter soll gegenüber dem Sender erklärt haben, dass die amerikanische Ersatzteilfirma American General Supplies den Flieger nach der Landung pfändete - ebenfalls wegen unbezahlter Rechnungen.

Politisches Problem

«Das wird auch die Angestellten treffen, die schon seit sechs Monaten nicht bezahlt wurden», so der Mitarbeiter, der anonym bleiben möchte, zum Sender. Air-Zimbabwe-Chef Innocent Mavhunga war für Stellungnahmen nicht erreichbar und stellte laut RadioVOP gar sein Telefon ab. Ein Aufsichtsratsmitglied jedoch bezeichnete das ganze als ein politisches Problem. «Die Regierung hat das Geld, um die Schulden zu bezahlen», so Jonathan Kadzura. Er hofft, dass das Finanzministerium sieht, welche Schritte nun nötig sind, und eine Teilprivatisierung vorantreibt.

Früher gehörte Air Zimbabwe zu den besten Airlines in Afrika. Inzwischen steht sie kurz vor dem Zusammenbruch: Schon oft wurde berichtet, dass Passagiere auf Flügen gebeten wurden, Geld zu spenden, um Kerosinrechnungen zu begleichen. Trotz der massiven finanziellen und operativen Probleme will die Regierung aber an der Airline festhalten. Eine Liquidation würde den Stolz der Nation verletzten, erklärte Tourismusminister Walter Mzembi kürzlich (aeroTELEGRAPH berichtete). Teilweise soll auf den Flügen auch nur ein Sitzplatz besetzt gewesen sein. Im Gegenzug dazu beschäftigt Air Zimbabwe viel zu viel Personal: So zählt die Fluggesellschaft 184 Mitarbeiter pro Maschine, der internationale Schnitt liegt bei lediglich etwa 80.

Mehr zum Thema

Blick aus einem Airbus A321 von Condor: Bald auch in London möglich.

Condor baut eigenes Zubringernetz weiter aus

Flughafen Gatwick mit beiden Pisten: Die nördliche Piste wird bis 2030 verschoben.

Grünes Licht für zweite Piste in London-Gatwick

Boeing 787-8 von Tui: Ein Dreamliner musste am 29.Juni unplanmäßig in Stansted landen.

Boeing 787 von Tui Airways macht Hüpfer von London nach London

ticker-london-gatwick-lgw

Wechsel beim Flughafen London- Gatwick: Pierre-Hugues Schmit übernimmt Chefposten

Video

03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg