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Air Niugini mit verpatzter Landung

Boeing 737 landet in Lagune

Eine Boeing 737 von Air Niugini verfehlte bei der Landung die Piste und landete im Meer. Alle Insassen konnten gerettet werden.

Flug PX73 führt zuerst von Pohnpei nach Chuuk in den Föderierten Staaten von Mikronesien. Von dort geht es weiter nach Port Moresby. Doch am Freitag (28. September) schaffte es die Boeing 737-800 von Air Niugini nicht bis in die Hauptstadt von Papua-Neuguinea.

Die Boeing 737 mit dem Kennzeichen P2-PXE flog den Chuuk International Airport zu tief an. Sie verfehlte daher die 1800 Meter lange Landebahn 04 und fiel in die Lagune, die das Chuuk-Atoll umgibt. Danach trieb sie rund 145 Meter vor der Piste im Wasser.

Keine Todesopfer, aber Verletzte

Laut einem Vertreter des Flughafens Chuuk geschah der Unfall gegen 9:30 Uhr Ortszeit. Die Fluglinie selber spricht in einem Statement von 9:10 Uhr. «Air Niugini wurde informiert, dass das Wetter zum Zeitpunkt des Zwischenfalls sehr schlecht war, mit starkem Regen und eingeschränkter Sicht», so die Fluggesellschaft.

An Bord des Fliegers befanden sich laut der Airline 35 Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder, die alle in Sicherheit gebracht wurden. Der Zeitung Pacific Daily News zufolge erlitten einige Insassen jedoch offenbar schwere Verletzungen wie etwa Beinbrüche. Bilder vom Unfallort zeigen, wie sich Dutzende von Kleinbooten um das Flugzeug postieren und Insassen der Maschine von Air Niugini aufnehmen.

Später gesunken

Wie das Blatt schreibt, ist die Boeing 737 rund eine Stunde nach dem Unglück auf Grund gesunken. Da waren alle Passagiere und Besatzungsmitglieder bereits gerettet. Air Niugini hat die rund 13-jährige Maschine geleast. Boeing bietet nun sein technische Unterstützung an, wie der Flugzeugbauer bei Twitter schreibt.

Aufnahmen aus Chuuk sehen Sie in der obenstehenden Bildergalerie und ein Video unten.

 



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