Air Mauritius stellt sich quer

Die Vereinigung der Anliegerstaaten des Indischen Ozeans will eine neue Regionalairline gründen. Air Mauritius hält das für eine schlechte Idee.

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Der Präsident der Commission de l’océan indien findet die Verbindungen schlecht und die Ticketpreise viel zu hoch. Daher schlug er kürzlich vor, eine neue Regionalairline für La Réunion, die Komoren, Madagaskar, Mauritius und die Seychellen zu gründen. Dazu sollen die Fluggesellschaften der Mitgliedsländer enger zusammenarbeiten und ihre Kräfte bündeln, so der Plan der Organisation der Anliegerstaaten des Indischen Ozeans.

Doch Air Mauritius findet das keine gute Idee. «Wenn wir unsere Reisegeschwindigkeit erreichen würden, könnten wir uns das überlegen», erklärte Geschäftsführer Dass Thomas kürzlich gegenüber der Zeitung L'Express. Doch derzeit durchlebe man eine schwierige Zeit. Es gehe zuerst darum, die zerstörte Basis wieder aufzubauen. «Wir können nicht zulassen, dass Air Mauritius zugrunde geht, während wir diese regionale Fluglinie hochziehen», so Thomas weiter.

21 Destinationen in 13 Ländern

Die Nationalairline des Inselstaates vor Madagaskar fliegt heute 21 Destinationen in 13 Ländern an. In Europa bedient Air Mauritius nur noch Paris Charles de Gaulle. Die Strecken nach Deutschland wurden 2012 aufgegeben. Die Flotte besteht aus zwei A319-100, zwei A330-200, vier A340-300 und zwei ATR 72-500.

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