Air Indias Boeing 747, die einst als VT-EVA flog: Nun verabschiedet.

Boeing 747Air India hat Käufer für ihre letzten Jumbo-Jets gefunden

Lange standen die letzten vier Boeing 747 der indischen Fluggesellschaft ungenutzt herum. Nun hat Air India in den USA einen Abnehmer für die Jumbo-Jets gefunden.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

«Heute verabschieden wir uns von der ersten unserer letzten «Queen of the Skies», Boeing 747, die Mumbai verlässt», schrieb Air India am Montag (22. April). Und an den Jumbo-Jet gerichtet: «Wir danken dir für eine Ära majestätischer Flüge. Wir werden deine ikonische Präsenz vermissen.» Dazu postete die Fluglinie ein Video vom Start der VT-EVA.

Das Flugzeug ist mehr als 27 Jahre alt und bereits seit dem Jahr 2021 nicht mehr im Dienst. Air India konnte die Boeing 747-400 mit 423 Plätzen (12 First, 26 Business und 385 Economy Class) an das Unternehmen Aer Sale aus den USA verkaufen, wie zuerst die Zeitung Economic Times berichtete. Insgesamt umfasse das Geschäft vier Jumbo-Jets.

Nomadic Aviation übernimmt Flug

Laut Informationen des Portals CH Aviation soll bisher jedoch nur der Verkauf der VT-EVA komplett abgeschlossen sein. Für die drei anderen Flieger mit den Kennzeichen VT-ESO, VT-ESP, VT-EVB seien aber ebenfalls bereits Papiere unterzeichnet. Zwei der vier Boeing 747 sollen demnach in Frachter umgebaut, die beiden anderen zerlegt werden.

Für den Transport der VT-EVA von Indien in die Vereinigten Staaten ist das Unternehmen Nomadic Aviation verantwortlich, das Fotos des Jets in den Sozialen Netzwerken postete. «Schaut, was wir hier haben! Das erste von mehreren Ex-Air-India-Passagierflugzeugen vom Typ Boeing-747-400, die wir von Mumbai in die USA bringen», schrieb Nomadic.

Mit Palastfenstern verziert

Auf den Fotos auch zu sehen ist die Besonderheit der Boeing 747 von Air India: Das Äußere der Langstreckenflugzeuge wurde einst einem Mogul-Palast nachempfunden, die Fenster mit gemalten Umrandungen nach indischer Bauart verziert. Denn die Boeing 747 war lange Zeit das Paradeflugzeug der indischen Nationalairline. 2022 schickte sie das Modell aber definitiv in Rente, als sie die letzten vier Exemplare aus der Liste der aktiven Flieger strich.

Mehr zum Thema

Boeing 747-400 von Airt India: Ende einer Ära.

Air India verabschiedet sich von den fliegenden Mogul-Palästen

Air India kauft 22.000 Recaro-Sitze für Langstreckenflotte

Air India kauft 22.000 Recaro-Sitze für Langstreckenflotte

So kommen die Pilotinnen und Piloten von Air India künftig daher.

Air India kleidet Personal neu - und behält dabei den Sari bei

boeing 787 air new zealand imtow

Boeing 787-9 und -10 haben jetzt mehr Reichweite - und das ist für Boeing eine doppelt gute Nachricht

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies