Crew von Transavia: Die Airline soll ausgebaut werden.

TransaviaAir-France-Billigtochter greift innerdeutsch an

Noch mehr Konkurrenz für Lufthansa in München: Transavia fliegt schon bald zwischen München und Berlin. Auch sonst ist die Billigtochter von Air France und KLM auf Wachstumskurs.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Es war ein Frontalangriff auf Lufthansa. «Bayern bekommt eine neue Fluggesellschaft», kündigte Transavia Ende letzten Jahres an. Seit dem Osterwochenende betreibt die Air-France-KLM-Billigtochter am Flughafen München eine eigene neue Basis mit zwei Boeing 737. Der Start gelang: Innerhalb von nur sechs Tagen brachte die Billigairline es auf 10'000 Passagiere, jubelte man schon kurz nach dem Start. Offenbar ein Grund, weiter anzugreifen. Ende Mai kommen zwei weitere Jets zur Basis hinzu – und Transavia startet mit innerdeutschen Flügen.

Die Airline bietet ab dem 30. Mai 12 wöchentliche Verbindungen zwischen München und Berlin-Schönefeld an. Die Ticketpreise sollen schon bei 35 Euro starten, so Transavia in einer Medienmitteilung. «Lowcost-Angebote zwischen München und Berlin sind bislang nicht vorhanden, Flüge von München nach Berlin-Schönefeld gibt es überhaupt nicht. Es war also eine logische Konsequenz für uns, der Nachfrage nach günstigen Flügen in die Hauptstadt zu entsprechen», so Transavia-Chef Mattijs ten Brink.

Geschäftsreisende und Urlauber als Zielkunden

Die Flüge zwischen München und Berlin werden Montag bis Freitag jeweils zwei Mal pro Tag und am Wochenende einmal täglich durchgeführt. So will man unter der Woche Geschäftsreisende locken, am Wochenende Städtetrip-Reisende. Auch andere Billigflieger aus dem Ausland haben sich bereits mit innerdeutschen Flügen versucht – etwa Ryanair. Wirklich Erfolg hatte die Fluggesellschaft aber nicht. Die Flüge von Berlin nach Bremen, Frankfurt-Hahn und Düsseldorf-Weeze musste Ryanair 2010 wieder aufgeben, weil sie mit Einführung der Luftverkehrsabgabe nicht mehr die nötigen Gewinne abwarfen*. Derzeit fliegen die Iren Berlin - Köln/Bonn.

An Strecken ab München an Ferienziele sind aber auch andere Billigairlines interessiert. Ryanair hat schon lange angekündigt, die Präsenz am Flughafen München ausbauen zu wollen. «München passt ideal zu uns, denn da gibt es hohe Preise und genug Platz», erklärte die Airline kürzlich. Auch Easyjet würde gerne mehr in München machen.

Auch sonst will Transavia ausbauen

Nicht nur in Deutschland, auch anderswo baut Transavia kräftig aus. Für den Winterflugplan plant die Airline bereits mit 23 Prozent mehr Flügen ab Deutschland, den Niederlanden und Frankreich – 850'000 zusätzliche Sitzplätze.

Transavia befördert jährlich 11,5 Millionen Passagiere mit inzwischen 70 Boeing 737. Die Airline wurde 1965 in den Niederlanden gegründet. Sie bietet Flüge zu insgesamt über 110 Destinationen in Europa und Nordafrika an, die von sieben Drehkreuzen in drei europäischen Märkten durchgeführt werden: Aus den Niederlanden (Amsterdam, Rotterdam-Den Haag und Eindhoven), Frankreich (Paris, Nantes und Lyon) sowie aus Deutschland.

* In einer ersten Version stand hier zuerst fälschlicherweise Berlin - Hannover.

Mehr zum Thema

Bildschirmfoto 2026-02-01 um 145448

Airbus A350 in Jubiläumslackierung von Lufthansa landet am Montag in München

Neue Business-Sitze: So soll es bald in den Airbus A380 von Lufthansa aussehen.

Das wird die neue Business Class in den Airbus A380 von Lufthansa

ticker-lufthansa

Lufthansa setzt auf Strecke Frankfurt–San Francisco wieder Boeing 747-400 ein

Die Zustände im Crew-Hotel sind ...

Lufthansa flieht aus Grusel-Hotel in Miami – Swiss bleibt

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies