Air Canada soll seinen französischsprachigen Passagier diskriminiert haben.

Air Canadas teure Sprachprobleme

Ein Fluggast der kanadischen Airline bestellte eine 7Up. Er bekam stattdessen eine Sprite - und 12'000 Dollar.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Teure Sprachbarriere: Der kanadische Bundesgerichtshof hat die Fluggesellschaft Air Canada dazu verurteilt, insgesamt 12'000 Dollar an einen Fluggast zu zahlen. Der Grund: Die Airline habe das Recht der kanadischen Bürger auf Bilingualität missachtet.

Michel Thibodeau ist französischsprachiger Kanadier aus Ottawa. Auf zwei Flügen mit der Airline im Frühling 2009 haben er und seine Frau mehrfach versucht, mit der Kabinencrew auf französisch zu kommunizieren - ohne Erfolg. Als der Beamte schließlich eine 7Up bestellte und stattdessen eine Sprite serviert bekam, platze ihm offenbar der Kragen.

Ferienerlebnis verdorben

Wieder am Boden, verklagte er die Airline. In Canada ist es per Gesetz vorgeschrieben, dass staatliche Institutionen sowohl auf englisch als auch auf französisch mit den Bürgern kommunizieren können. Air Canada als staatliche Fluggesellschaft unterliegt diesem Gesetz. Das Gericht stellte sich daher jetzt hinter Thibodeau. Die Sprachrechte seien dem Kläger offenbar sehr wichtig, so die zuständige Richterin. «Die Missachtung hat ihn ganz klar verletzt und den Genuss seiner Ferien verdorben.» Zusätzlich zu der Schadensersatzzahlung und den Gerichtskosten, aus denen sich die 12'000 Dollar zusammen setzen, muss die Fluggesellschaft sich daher bei Thibodeau und seiner Frau entschuldigen.

Der Kläger ist den kanadischen Gerichten nicht unbekannt: Schon 2000 hatte er laut der Zeitung Ottawa Citizen aus ähnlichen Gründen gegen die Airline geklagt. 2007 war dann die Stadt selbst dran: In den Bussen der Stadt wurden keine bilingualen Informationen angeboten.

Video

Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.
Ein heftiger Sturm mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist über Forlì in Italien hinweggezogen. Auch der Flughafen wurde getroffen: Zwei eingelagerte Boeing 737 und mehrere Kleinflugzeuge wurden beschädigt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack