Air-Asia: Große Pläne in Indien

Air Asia investiert in Indien

Die malaysische Billigairline plant eine Tochter in Indien. Sie tut sich dafür mit einer lokalen Wirtschaftsgröße zusammen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Tony Fernandes hat keine Zweifel: «Lange war Indien nicht bereit für einen Billiganbieter. Jetzt ist es das.» Der Air-Asia-Chef ist überzeugt, dass er mit seinen Plänen Erfolg haben wird. Die größte Fluglinie Südostasiens stellte daher einen Antrag, in Indien einen eigenen Ableger gründen zu dürfen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Regierung öffnete den Markt erst vor einigen Monaten für ausländische Investoren. Diese können nun bis zu 49 Prozent an indischen Fluggesellschaften besitzen. Das Land hofft mit der Neuerung, den maroden Luftfahrtsektor wieder zu beleben.

Und um den steht es alles andere als gut. Die Fluglinien in Indien haben mit hohen Treibstoffkosten und Steuern zu kämpfen, die den Betrieb erschweren. So fiel Kingfisher Airlines als die ehemals zweitgrößte Airline des Landes beim Marktanteil auf den letzten Platz zurück. Weil die Behörden wegen Finanzproblemen auch Sicherheitsbedenken haben, bleibt die Flotte der Airline seit Oktober am Boden. Ein rettender Investor – ob aus dem Inland oder Ausland – fand sich bisher nicht.

Auch Staatsairline leidet

Auch die Staatsairline Air India leidet seit langem. Angestellte beklagen sich über schlechte Arbeitsbedingungen und nicht erhaltene Löhne. Konkurrent Jet Airways geht es etwas besser. Die Fluggesellschaft befindet sich in Gesprächen mit der Golfairline Etihad über eine Beteiligung.

Air Asia geht einen anderen Weg. Sie will keine bestehende Airline unterstützen, sondern von Grund auf neu beginnen. Fernandes verspricht sich von der neuen Airline, dass diese die entstehenden Slots der leidenden Heimatairlines übernimmt – und mit preiswerten Tickets neue Kunden anlockt. Hauptkonkurrenten werden damit die Billigairline Spicejet, Indigo und Jet Airways sein.

Tata mit Erfahrung

49 Prozent will Air Asia an der neuen Fluglinie halten, 51 Prozent der Aktien soll die Millionärsfamilie Tata und den indischen Tycoon Arun Bhatia besitzen. Die Regierung begrüßt Fernandes' Pläne. «Das ist ein Zeichen, dass es mit der Luftfahrt wieder aufwärts geht» erklärte Luftfahrtminister Ajit Singh gegenüber den Medien. Fernandes glaubt daran, mit den starken Partnern in der Lage zu sein, neben dem Heim- bald auch den Markt für Auslandsflüge zu bedienen und Indien zu einem international wichtigen Drehkreuz zu machen. Ihren Sitz soll die neue Airline in Chennai (ehemals Madras) haben.

Die Tata Group - ein Konglomerat, das vor allem für seine Autos bekannt ist - ist in der Luftfahrt nicht unbekannt. Immerhin gründete sie 1932 mit Tata Airways die erste Fluggesellschaft des Landes. Später wurde diese dann zur Staatsairline Air India.

Mehr zum Thema

ticker-air-asia-x

Air Asia X verschiebt Start der Flüge nach London

ticker-air-asia

Air Asia Philippines begleicht offene Gebühren und vermeidet Betriebsstopp

ticker-air-asia

Streit um Gebühren: Air Asia Philippines setzt Flugbetrieb trotz Behördenanordnung fort

ticker-air-asia

Air Asia plant neue Fluggesellschaft

Video

erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin