Air-Asia: Große Pläne in Indien

Air Asia investiert in Indien

Die malaysische Billigairline plant eine Tochter in Indien. Sie tut sich dafür mit einer lokalen Wirtschaftsgröße zusammen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Tony Fernandes hat keine Zweifel: «Lange war Indien nicht bereit für einen Billiganbieter. Jetzt ist es das.» Der Air-Asia-Chef ist überzeugt, dass er mit seinen Plänen Erfolg haben wird. Die größte Fluglinie Südostasiens stellte daher einen Antrag, in Indien einen eigenen Ableger gründen zu dürfen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Regierung öffnete den Markt erst vor einigen Monaten für ausländische Investoren. Diese können nun bis zu 49 Prozent an indischen Fluggesellschaften besitzen. Das Land hofft mit der Neuerung, den maroden Luftfahrtsektor wieder zu beleben.

Und um den steht es alles andere als gut. Die Fluglinien in Indien haben mit hohen Treibstoffkosten und Steuern zu kämpfen, die den Betrieb erschweren. So fiel Kingfisher Airlines als die ehemals zweitgrößte Airline des Landes beim Marktanteil auf den letzten Platz zurück. Weil die Behörden wegen Finanzproblemen auch Sicherheitsbedenken haben, bleibt die Flotte der Airline seit Oktober am Boden. Ein rettender Investor – ob aus dem Inland oder Ausland – fand sich bisher nicht.

Auch Staatsairline leidet

Auch die Staatsairline Air India leidet seit langem. Angestellte beklagen sich über schlechte Arbeitsbedingungen und nicht erhaltene Löhne. Konkurrent Jet Airways geht es etwas besser. Die Fluggesellschaft befindet sich in Gesprächen mit der Golfairline Etihad über eine Beteiligung.

Air Asia geht einen anderen Weg. Sie will keine bestehende Airline unterstützen, sondern von Grund auf neu beginnen. Fernandes verspricht sich von der neuen Airline, dass diese die entstehenden Slots der leidenden Heimatairlines übernimmt – und mit preiswerten Tickets neue Kunden anlockt. Hauptkonkurrenten werden damit die Billigairline Spicejet, Indigo und Jet Airways sein.

Tata mit Erfahrung

49 Prozent will Air Asia an der neuen Fluglinie halten, 51 Prozent der Aktien soll die Millionärsfamilie Tata und den indischen Tycoon Arun Bhatia besitzen. Die Regierung begrüßt Fernandes' Pläne. «Das ist ein Zeichen, dass es mit der Luftfahrt wieder aufwärts geht» erklärte Luftfahrtminister Ajit Singh gegenüber den Medien. Fernandes glaubt daran, mit den starken Partnern in der Lage zu sein, neben dem Heim- bald auch den Markt für Auslandsflüge zu bedienen und Indien zu einem international wichtigen Drehkreuz zu machen. Ihren Sitz soll die neue Airline in Chennai (ehemals Madras) haben.

Die Tata Group - ein Konglomerat, das vor allem für seine Autos bekannt ist - ist in der Luftfahrt nicht unbekannt. Immerhin gründete sie 1932 mit Tata Airways die erste Fluggesellschaft des Landes. Später wurde diese dann zur Staatsairline Air India.

Mehr zum Thema

ticker-air-asia-x

Air Asia X verschiebt Start der Flüge nach London

ticker-air-asia

Air Asia Philippines begleicht offene Gebühren und vermeidet Betriebsstopp

ticker-air-asia

Streit um Gebühren: Air Asia Philippines setzt Flugbetrieb trotz Behördenanordnung fort

ticker-air-asia

Air Asia plant neue Fluggesellschaft

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack