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Air Asia China

Air Asia lässt China-Pläne fallen

Air Asia China kommt nicht: Die Billigairline hat die Pläne für eine eigene Tochter in der Volksrepublik begraben.

Air Asia

Airbus A320 von Air Asia: Keine Tochter in China.

Wer den Namen des heimischen Kontinents im Namen trägt, darf den größten dortigen Markt nicht auslassen. Und so plante Air Asia seit längerem eine Tochter in China. Alles schien dabei auf gutem Wege zu sein. Im Mai 2017 unterzeichneten die Billigairline, die Finanzgruppe China Everbright und die Regierung der Provinz Henan in Zentralchina eine Absichtserklärung zur Schaffung von Air Asia China.

Nun hat Air Asia die Pläne aber aufgegeben. Die Absichtserklärung sei ausgelaufen und werde nicht verlängert, erklärte die Fluglinie vergangene Woche. Der wichtigste Grund dafür ist, dass Air Asia es nicht schaffte, eine Lizenz für Inlandsflüge zu erhalten. Auch die Übernahme einer chinesischen Airline gelang nicht. Trotzdem will die Fluggesellschaft in China wachsen – mit Flügen von ihren Basen in anderen Ländern aus.



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