Animation des Absturzes

AF447: Vier Minuten bis zur Ewigkeit

Mitten in der Gewitterfront verloren die Piloten des Airbus A320 wegen einer Störung die Kontrolle über die Maschine, meldet ein Magazin.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es wird die Woche der Wahrheit im Fall der Ermittlungen im Fall des Unglücksfluges. Am Freitag, 27. Mai 2001, wollen die französischen Behörden einen Zwischenbericht zur Auswertung der beiden Blackboxes abgeben. "Es werden faktuelle und beschreibende Elemente sein, keine Analysen", erklärte ein Sprecher des Bureau d’Enquêtes et d’Analyses pour la sécurité de l’Aviation civile in Paris. Gemäss dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" könnte dem Stimmenrekorder in der Aufklärung eine znetrale Rolle zukommen. Der Pilot war demnach nicht im Cockpit, als das Unglück seinen Lauf nahm. Auf den Aufnahmen des Stimmenrekorders jedenfalls soll zu hören sein, wie der 58-Jährige ins Cockpit stürzt. „Er hat den beiden Kopiloten noch Anweisungen zugerufen, um den Flieger zu retten“, zitiert das Magazin einen Experten aus Ermittlerkreisen. Von da an bis zum Absturz soll es bloss vier Minuten gedauert haben. Die Abwesenheit des Piloten ist allerdings nicht ungewöhnlich. Auf Langstreckenflügen ist er üblicherweise für den Start verantwortlich und legt sich danach zur Ruhe, um später wieder das Kommando zu übernehmen.

Die Flugbahn, aufgezeichnet in der Black Box, zeige auch, so "Der Spiegel" weiter, dass die Besatzung die heftige Gewitterfront in der Nacht auf den 1. Juli 2009 zu umfliegen. Doch dann geschah gemäss dem Magazin das Tragische: Eiskristalle aus dem Unwetter verstopften die Geschwindigkeitsmesser, die so genannten Pitot-Sonden. „Der Datenschreiber verzeichnet kurz nach dem Ausfall der Geschwindigkeitsanzeigen ein steiles Hochziehen der Maschine“, sagte ein Experte dem Blatt. Das könnte einen Strömungsabriss und damit den Absturz verursacht haben. Denn in einer derart hohen Reiseflughöhe muss ein Jet innerhalb einer sehr engen Geschwindigkeitsspanne fliegen, um nicht abzustürzen. Ohne verlässliche Angaben über die tatsächliche Geschwindigkeit wird es für Piloten daher sehr schwierig, das Flugzeug noch zu steuern.

Diese Theorie deckt sich mit der These des amerikanischen Fernsehsenders PBS, der den Absturz mit Experten analysiert hatte und zum Schluss kam, dass eine Vereisung der Sonden zum Absturz des Airbus A320 geführt hatte, bei dem alle 228 Menschen an Bord starben (siehe Video).

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack