Airbus A320 von Aeroflot: Der Umbau wird umfassend.

Revolution geplantAeroflot soll reine Airbus-Fluglinie werden

Die staatliche russische Airline-Gruppe plant einen Komplettumbau. Bis 2028 soll die Kernfluglinie Aeroflot exklusiver werden und nur noch mit Airbus-Jets abheben.

Top-Jobs

Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
.

Verkehrsleiter vom Dienst (m/w/d)

Memmingen
Feste Anstellung
Flughafen Memmingen GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Mitte Juli stellte die staatliche Aeroflot-Gruppe dem russischen Premierminister Mikhail Mishustin ein Strategiepapier für die Zeit bis 2028 vor. Dieser Plan sieht unter anderem vor, dass Aeroflot ihre 47 Boeing 737 an ihre Billigtochter Pobeda abgibt und dass die Gruppe künftig 235 Flieger aus russischer Produktion betreibt. Doch das ist noch lange nicht alles.

Unter Berufung auf Insider aus dem Umfeld von Aeroflot berichtet das Portal Russian Aviation Insider, dass die Kernfluglinie Aeroflot selber zu einem reinen Airbus-Betreiber werden soll. Demnach wird sie innerhalb der Gruppe die Rolle der exklusiven Airline mit Fünf-Sterne-Ambition und internationalem Fokus einnehmen. Die Flotte soll von heute rund 240 Fliegern auf 175 schrumpfen: 81 Airbus A350, 75 A321 Neo und 19 A320 Neo.

Pobeda wächst und fliegt nur mit Boeing

Alle anderen Flugzeuge werden ausgeflottet oder an die Töchter abgegeben. Pobeda übernimmt die Boeing 737, die andere Tochter Rossiya Airlines erhält die Boeing 777 und die Superjet 100. Von ihren Airbus A330, A320 Ceo (Englisch für Current engine option, aktuelle Triebwerksversion) und A321 Ceo trennt sich Aeroflot ganz.

Während Aeroflot dann als exklusivere Fluggesellschaft 35 bis 40 Millionen Reisende pro Jahr mit Airbus-Jets transportiert, soll der Billigflieger Pobeda es auf 55 bis 65 Millionen Reisende bringen. Dazu wird nicht nur die Pobeda-Flotte deutlich wachsen von heute etwa 35 auf rund 170 Boeing-Flugzeuge, auch die Ticketpreise sollen weiter sinken.

Rossiya wird die russischste Fluglinie

Rossiya wird dem Plan zufolge die größte Flotte haben mit etwa 250 Fliegern, nachdem es aktuell knapp 55 sind. 235 davon sollen aus Russland stammen: 150 Superjet 100 und 85 MS-21. Rossiya würde dafür die aktuell 54 Superjets von Aeroflot übernehmen plus die festen Orders für 95 Superjets und 50 Irkut MS-21 sowie die Optionen für 35 weitere MS-21.

Rossiya soll sich auf regionale und weniger populäre Strecken konzentrieren und so trotz der großen Anzahl an Fliegern die wenigsten Passagiere transportieren: 20 bis 25 Millionen pro Jahr. Unklar ist, was aus der Regionalfluglinie Aurora Airlines wird, an der Aeroflot 51 Prozent hält. Womöglich könnte die staatliche Airline-Gruppe den Anteil verkaufen.

Mehr zum Thema

Boeing 737-800 von Aeroflot: Alle 50 Exemplare wechseln zur Billigtochter Pobeda.

Aeroflot dopt Pobeda mit 50 Boeing 737

Flieger von Aurora: Aeroflot plant Verkauf der Anteile.

Aeroflot gibt Regionaltochter in Sachalin ab

Nun hat auch Aeroflot Suiten in der Business Class

Nun hat auch Aeroflot Suiten in der Business Class

Eurowings Premium BIZ-10

Eurowings führt in Rekordzeit einen neuen Business-Class-Sitz ein

Video

beond a319 red sea intermational airport
Der Red Sea International Airport in Saudi-Arabien hat durch Beond seine erste direkte Anbindung an Europa erhalten. Über den Flughafen sollen vor allem Luxus-Touristinnen und -Touristen ans Rote Meer reisen. Er hat einige Besonderheiten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
seattle delta alaska
Auf einer Blaubeerfarm im US-Bundesstaat Washington wurde vor zwei Wochen ein Leck an einer Pipeline entdeckt. Eine Lösung gibt es noch nicht. Und das spüren auf die Fluggesellschaften am Seattle-Tacoma International Airport.
Timo Nowack
Timo Nowack
flughafen koeln bonn vorfeld
Es sind absurde Versuche, noch ins Flugzeug zu gelangen: Am Wochenende hat es am Airport Köln/Bonn einen zweiten Vorfall gegeben, bei dem Reisende aufs Vorfeld rannten.
Timo Nowack
Timo Nowack