Twin Otter von Nepal Airlines: Uralte Maschinen.

Flugzeug in Nepal abgestürzt

Eine Twin Otter von Nepal Airlines mit 18 Menschen an Bord verschwand auf einem Flug in die Berge vom Radar. Nun ist klar: Die 43-jährige Maschine ist abgestürzt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die de Havilland Canada DHC-6 Twin Otter startete am Sonntag (16. Februar) um 12:43 Uhr Lokalzeit in Pokhara. In der mittelnepalesischen Stadt verbringen viele Touristen einige Tage, bevor sie in die Berge zum Trekking weiterfliegen. Die Maschine der staatlichen Nepal Airlines hätte die 15 Passagiere in die westnepalesische Ortschaft Jumla auf 2500 Meter über Meer bringen sollen. Als Fracht hatte sie auch Brennstoff geladen, wie lokale Medien berichten.

Doch am Ziel kam das Flugzeug nie an. Die Twin Otter mit der Registrierung 9N-ABB hatte um 13:13 Uhr zum letzten Mal Funkkontakt. Sie hatte sich beim Kontrollturm des Flughafens Bhairahawa gemeldet. Danach verschwand sie spurlos vom Radar. Wie von den Behörden inzwischen bestätigt wurde, stürzte das 43-jährige Flugzeug beim Ort Khidim im Distrikt Arghakhanchi ab. An Bord waren neben den 15 Passagieren (darunter ein Tourist aus Dänemark und ein Kind) auch drei Besatzungsmitglieder.

Im Mai bereits ein Unfall von Nepal Airlines

Das Wrack wurde aber bis zum Sonntagabend nicht gefunden. Schlechtes Wetter behinderte die Suche im unwegsamen Gelände. Offenbar wollte der Pilot mit der Maschine notlanden. Warum und wohin er wollte, konnte er der Flugaufsicht aber nicht mehr mitteilen, wie die Zeitung Republica schreibt.

Vergangenen Mai hatte eine andere Twin Otter von Nepal Airlines einen Unfall. Bei der Landung am Gebirgsflughafen Jomsom geriet die Maschine von der Piste und stürzte in ein Flussbett. Fünf Menschen wurden dabei schwer verletzt. Nach dem neuerlichen Absturz sind nun beide Maschinen der Regionalflotte von Nepal Airlines unbrauchbar.

Viele Airlines nachlässig bei der Sicherheit

Experten kritisieren seit langem die Sicherheit in Nepal. Schuld seien weniger die schwierigen geographischen Verhältnisse, als die Fluggesellschaften selbst. «An den Unfällen ist eher die Nachlässigkeit vieler Airlines in Bezug auf die Sicherheit schuld», so der auf Luftfahrtrecht spezialisierte nepalesische Wirtschaftsanwalt Gandhi Pandit. Es gebe zu viele Fluglinien und zuwenig gutes Personal.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin