Neues Boeing-Werk in Sheffield: Startet mit vielen Auszubildenden.

SheffieldAb jetzt produziert Boeing auch in Europa

Der amerikanische Flugzeugbauer hat in Sheffield ein neues Werk eröffnet - seine erste Produktionsstätte in Europa. Boeing baut dort Teile für die Flügel von 737 und 767.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es ist eine Premiere: Boeing hat am Donnerstag (25. Oktober) feierlich ein kleines Werk im englisch Sheffield eröffnet. Es ist die erste Produktionsstätte der Amerikaner in Europa. Man fertige in der Stadt in der Region Yorkshire in Mittelengland «mehr als 100 verschiedene Hightech-Betätigungskomponenten für die Hinterkanten der Flügel der 737 und 767», teilt der Flugzeugbauer mit.

Bei voller Kapazität soll die Fabrik jeden Monat Tausende Teile produzieren. Diese werden dann zur Montage in das Werk im amerikanischen Portland im Bundesstaat Oregon geliefert. Boeing hat in die 6200 Quadratmeter große Anlage nach eigenen Angaben 40 Millionen Pfund investiert, rund 45 Millionen Euro.

Interessen im militärischen Bereich

Der Flugzeughersteller beginnt mit derzeit 52 Mitarbeitern, darunter mehr als 20 Auszubildenden. Bei der Produktion verwende man Rohstoffe aus Großbritannien, betont Boeing. Das Engagement in der Region sei zudem auch die Folge einer Partnerschaft mit der Universität Sheffield, mit der zusammen man bereits im Jahr 2001 ein Forschungszentrum gegründet habe, schreibt Boeing weiter.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg weist noch auf ein weiteres Interesse von Boeing in Großbritannien hin. Der Konzern versuche, sich einen größeren Anteil am britischen Verteidigungsbudget zu sichern, so die Agentur. «Das Unternehmen wurde für exklusive Gespräche ausgewählt, um das Verteidigungsministerium mit einer neuen Generation von Überwachungsflugzeugen zu beliefern, ein Auftrag, um den sich auch Airbus bemüht.»

Mehr zum Thema

Produktion der Tragfläche der Boeing 737: Einige Teile kommen künftig aus Sheffield.

Warum Boeing eine Fabrik in Europa baut

Airbus A319 von British Airways: Was passiert nach dem 29. März 2019?

Britische Regierung malt den Brexit-Teufel an die Wand

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion