Die Privatjet-Schnäppchen

Heute ist das ganz anders, die Rezession hat die Sichtweise auf die Dinge geändert», so Wilcox. Sein Unternehmen begann daher schon im vergangenen Jahr, 499-Dollar-Angebote für Last-Minute-Plätze im Privatjet zu vergeben. Und die seien beliebt. Immerhin könne man so den Treibstoff zahlen.
Social Media nutzen
Ein Geschäft daraus gemacht haben Community-Unternehmen wie etwa Socialflights. «Wir definiren die First Class», heißt es auf der Webseite. Die Preise dort beginnen schon bei 300 Dollar für einen Inlandsflug. Die laut eigenen Angaben rund 14'000 Mitglieder können auf ein Netz von 99 Charter-Anbietern mit insgesamt rund 600 Jets zurückgreifen. Das Ziel, schreiben die Macher auf der Homepage, sei es die Nachfrage und das Angebot effizient zu verbinden. Und so das beste Geschäft mit den neuen digitalen Möglichkeiten zu machen. Mitglieder können auch den Nachrichten-Service nutzen, wenn sie über frei werdende Plätze informiert werden wollen.
Rund 40 Prozent der Privat-Jet-Flüge seien so genannte Empty Legs, berichtet das europäische Unternehmen AirPartner aus Großbritannien. Daher bietet es den Empty-Leg-Service. Bis zu 60 Prozent der Kosten könne man sparen, wenn man sich dafür anmeldet. Diese Legs entstünden in den Routenplänen von Privatjets, die schon von einem Kunden gebucht sind - auch bekannt als Hauptcharter. Doch das gute Preis-Leistungsverhältnis habe auch einen Nachteil. Es liege «in der Natur der Sache, dass die Verfügbarkeit nicht garantiert werden kann». Neben dem nötigen Kleingeld – ein Economy-Ticket ist weiterhin deutlich billiger — sollte der Reisende in diesen Fällen also auch noch ein gutes Zeitpolster mitbringen.
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