Ryanair trifft Easyjet: Neue Töne in ungekannter Schärfe.

Ryanair vs. Easyjet: Zickenkrieg

Gemocht haben sie sich noch nie: Doch nun reitet Ryanair eine neue Attacke gegen die Konkurrentin - knallhart und öffentlich.

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/>Von Zurückhaltung ist da keine Spur. Die Meldung der irischen Billigfluglinie liest sich wie eine Anklage – oder vielmehr wie ein Briefchen, das ein Klassenkamerad seinem ärgsten Feind schickt. «Erneut ist Easyjet nicht in der Lage, Ryanairs Preise und branchenweit führende Pünktlichkeitswerte zu erreichen», schreibt Ryanair Kommunikationschef Stephen McNamara in einer aktuellen Medienmitteilung. Jede einzelne Woche seit 2003 habe man den Konkurrenten aus England in Sachen pünktliche Ankünfte und Abflüge geschlagen, fährt er fort.

Es ist nicht der erste Rundumschlag von Ryanair gegen Easyjet in letzter Zeit. Die Airline mit den orangefarbenen Flugzeugen habe ihre Versprechen gebrochen, liess McNamara öffentlich per Medienmitteilung verlauten, nachdem Easyjet bekanntgegeben hatte, sie werde künftig auch den kleinen Londoner Flughafen Southend anfliegen (aeroTELEGRAPH berichtete). «Früher posaunte Easyjet immer in die Welt hinaus, sie fliege nur Hauptflughäfen an, während Rynair von ‹nirgends nach nirgends› fliege», so der Firmensprecher. Nun breche der Konkurrent erneut Versprechen und fliege eine solchen Nirgendwo-Airport an.

Die Mitteilungen im Wortlaut:

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin