Fund wird untersuchtWrackteil von Réunion stammt wohl von Boeing 777

Auf der Insel Réunion wurde ein Flügelteil angeschwemmt. Boeing glaubt, dass es von einer 777 stammt. Ist es ein Trümmerteil des vermissten Malaysia-Airlines-Flug MH370?

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Seit März 2014 fehlt von Flug MH370 jede Spur. Jetzt könnte es sein, dass ein erster Hinweis auf das Schicksal der 239 Insassen der Boeing 777 aufgetaucht ist, die spurlos vom Radar verschwand und nach der seither erfolglos gesucht wird. Auf Madagaskars Nachbarinsel La Réunion im Indischen Ozean wurde ein großes Wrackteil angeschwemmt, das offensichtlich zum Flügel eines großen Flugzeuges gehört, wie lokale Medien berichten.

Das rund zwei auf einen Meter große Teil ist mit Muscheln bewachsen. Das deutet darauf hin, dass es sich längere Zeit im Wasser befand. Noch ist nichts bestätigt. Aber ein Experte heizt Spekulationen an, dass es sich bei dem drei Meter langen Teil um ein Trümmerteil der verschwundenen Boeing handelt. Und spätabends erklärte gemäß CNN auch Boeing, dass es so aussehe, als ob das gefundene Teil von einer Boeing 777 stamme. Von den Ermittlern heißt es laut verschiedenen Medienberichten, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein Wrackteil von MH370 handelt, hoch sei.

Experte wartet mit Skizzen auf

Bewohner der Insel schickten Fotos des Fundstückes an den ehemaligen Militärpiloten und heutigen Flugsicherheitsexperten Xavier Tytelman. Dieser erklärte auf seinem Blog anhand von Skizzen, dass es so aussehe, als stamme der Flügelteil von einer Boeing 777 (siehe Tweet unten). Da momentan kein anderer Jet dieses Typen vermisst wird, wäre es dann tatsächlich möglich, dass das Teil von MH370 stammt.

Es gibt aber noch zwei andere Hypothesen, woher das Teil stammen könnte: Zum einen könnte es vom Absturz eines zweistrahligen Privatjets am 4. Mai 2006 nahe der Insel stammen. Im Juni 2009 war außerdem ein Airbus A310 von Yemenia nahe der Komoren abgestürzt. Die Inselgruppe liegt nahe bei La Réunion. Nach der Erklärung von Boeing sind diese Hypothesen aber unwahrscheinlicher geworden.

7000 Kilometer entfernt

Von der vermuteten Absturzstelle von MH370 liegt La Réunion indes rund 7000 Kilometer entfernt. Dennoch ist es nicht völlig ausgeschlossen, dass ein Wrackteil in den seither vergangenen fast eineinhalb Jahren diese Entfernung im Indischen Ozean zurückgelegt hat. Wie französische Medien berichten, ist das mysteriöse Wrackteil bereits an Behörden übergeben worden, die sich nun daran machen, die Herkunft zu ermitteln.

Mehr zum Thema

ticker-malaysian-airlines

Malaysia Airlines nimmt Flüge nach Saudi-Arabien wieder auf

ticker-malaysian-airlines

Malaysia Airlines streicht Flüge nach Jeddah und Medina bis zum 17. Oktober

ticker-malaysian-airlines

Malaysia Airlines wettet groß auf Indien

ticker-malaysian-airlines

Malaysia Aviation Group übernimmt Wartungsbetrieb von Airbus

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack