Wow-Air-Chef Skúli Mogensen: Der Manager will sich im Sommer entscheiden.

ExpansionWow Air sucht Basis außerhalb von Island

Via Reykjavik transportiert Wow Air Passagiere zwischen Europa und den USA. Jetzt sucht die Fluggesellschaft ein zweites Drehkreuz. Drei Kandidaten hat man schon im Visier.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Nach Skúli Mogensens Geschmack ist einfach zu viel los in Island: «Der Keflavík Airport bei Reykjavik wird zunehmend total überfüllt und das ist einer der Gründe, warum ich außerhalb Islands suchen muss.» Mit diesen Worten erklärt der Wow-Air-Chef gegenüber dem Irish Independent, dass seine Billig-Airline auf der Suche einer zusätzlichen Basis ist.

Mogensen verrät der Zeitung, dass die Liste der Kandidaten auf drei geschrumpft ist. Einer ist Dublin, die anderen beiden will der Airline-Chef nicht nennen. Wow Air würde demnach wahrscheinlich zunächst zwei oder drei Maschinen am neuen Standort stationieren. Innerhalb von fünf Jahren könnten es laut Mogensen bis zu 17 Flugzeuge werden. Im Sinn hat er dabei sowohl Langstreckenflieger wie den Airbus A330,  aber auch den A321 Neo oder den Airbus A321LR. Die Entscheidung soll in diesem Sommer fallen, die Umsetzung könnte 2018 beginnen.

Konkurrenz für Aer Lingus

«Ich mag Dublin aus einer Reihe von Gründen», sagte Mogensen. Dort gebe es vorgelagerte Sicherheitskontrollen ( die so genannte «Pre-Clearance») Richtung USA, auch sei der Flughafen stark gewachsen. Außerdem gelte: «Es ist nahe an Island, was es aus operativer Sicht einfach macht», so Mogensen. Nicht gerne hören dürfte man das bei Aer Lingus. Die irische Fluglinie, die zur British-Airways-Mutter IAG gehört, hat sich auf Transatlantikflüge in die USA spezialisiert.

Wow Air bräuchte in Irland noch ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis und würde von Dublin wohl vor allem Richtung USA fliegen. Allerdings wollte Mogensen auch nicht ganz ausschließen, dass es Routen nach Asien geben könnte.

Ziel: 4,5 Millionen Passagiere 2018

Mogensens Fluggesellschaft positioniert sich als Billig-Transatlantik-Airline und das mit Erfolg: Im Herbst 2016 kündigte Wow Air an, ihren Winterflugplan im gesamten Netzwerk um 100 Prozent auszubauen. Seit 2014 ist die Passagierzahl von 500'000 auf erwartete 3 Millionen im Jahr 2017 gestiegen. Und für 2018 hofft Mogensen schon auf 4,5 Millionen Wow-Air-Reisende.

Mehr zum Thema

ticker-dublin

EU stoppt geplante Nachtflugbeschränkungen für Dublin

Anzeigetafel am Flughafen (Archivbild): Es kann weiterhin zu Verspätungen und Stornierungen kommen.

Flughäfen droht nach Cyberangriff eine weitere Woche mit Problemen

ticker-dublin

Passagierobergrenze für Flughafen Dublin fällt

A330 von Aer Lingus: Die Iren wollen einen ihrer zehn A330 stillegen.

Aer Lingus wirft Airbus A330 raus, um Platz für A321 XLR zu schaffen

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies