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Neues Computerspiel

Wo die Klassiker der Lüfte weiterfliegen

Junkers F 13, Douglas DC-3 oder Lockheed Super Constellation - für viele sind es noch immer die schönsten Flugzeuge. Im neuen Computerspiel Transport Fever fliegen sie weiter.

Am Anfang stand ein unerwarteter Erfolg. Und er kam nicht wie so viele Softwareprodukte aus Kalifornien, sondern aus Schaffhausen. 2013 begannen vier junge Männer in der Schweizer Kleinstadt ein neues Computerspiel zu entwickeln. Ein Jahr später brachten sie ihre Zugsimulation Train Fever auf den Markt. Über 150.000 Exemplare wurden bislang verkauft – mehr als die Gründer je erträumt hatten.

Inzwischen haben die Gründer ihre Firma Urban Games auf zehn Mitarbeitende vergrößert und das zweite Spiel in den Verkauf gebracht. Dabei sind Züge nicht mehr die alleinigen Akteure. Auch Flugzeuge spielen im Nachfolgegame Transport Fever eine zentrale Rolle. Und dabei setzten die Spielmacher absichtlich auf Klassiker. «Da sich die Spielwelt über mehr als 150 Jahre entwickelt, war es wichtig, die zeitlichen Abstände regelmäßig zu wählen, so dass nach und nach neue und abwechslungsreiche Modelle für den Spieler hinzukommen», erklärt Urban-Games-Sprecher Tom Schrettl.

A380 für Pisten zu groß

So kommen im Game bekannte Flieger wie Junkers F 13, Douglas DC-3, Lockheed Super Constellation, de Havilland DH-106 Comet, Concorde oder auch Boeing 757-200 vor. «Wir mussten auch sicherstellen, dass die Flugzeuge eine gute Ergänzung zu den anderen Transportmitteln darstellen. Entsprechend haben wir Modelle mit vergleichsweiser niedriger Kapazität gewählt, um hier keinen zu großen Vorteil zu schaffen», erklärt Schrettl. Zudem habe man ganz große Flugzeuge wie den Airbus A380 bewusst weggelassen. Denn während Flughäfen etwa im Maßstab 1:4 abgebildet werden, ist es bei den Flugzeugen 1:1.

Ziel von Transport Fever ist es, als Logistik-Magnat möglichst viel Geld mit Transportdienstleistungen zu verdienen. Und wer will, kann sich sogar selbst Flugzeuge entwickeln. «So können Spieler mit geringen Aufwand ihre Kreation mit anderen Spielern teilen», sagt Schrettl. Das scheint anzukommen. Bislang hat Urban Games schon mehr als 100.000 Exemplare des neuen Spiels verkauft.



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